Coronavirus: Land berät mit Experten

LH Stelzer und LH-Stv. Haberlander beraten wegen der Corona-Krise am Donnerstag mit medizinischen Experten.
LH Stelzer und LH-Stv. Haberlander beraten wegen der Corona-Krise am Donnerstag mit medizinischen Experten. © APA/Kerschbaumayr

Oberösterreich hat am Mittwoch einen weiteren Corona-Todesfall gemeldet: Eine 86-Jährige ist im Krankenhaus Braunau gestorben. Seit Dienstag wurden 313 Neuinfektionen verzeichnet, damit ist das Land bei einem bisherigen Höchststand von 1.516 Fällen (Stand Donnerstag, 8 Uhr) angelangt.

LH Thomas Stelzer und LH-Stv. Christine Haberlander (beide ÖVP) wollen daher am Donnerstag mit Experten beraten, ob weitere Maßnahmen nötig sind.

Etwas gewachsen sind die Cluster in Pflegeheimen in Wels, wo 26 Bewohner und zwölf Mitarbeiter infiziert sind, und Bad Goisern, wo 17 Bewohner und vier Mitarbeiter bisher positiv getestet wurden. Hier stehen aber noch etliche Tests aus.

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Während in dem Welser Heim der Zugang gesperrt und ein Besuch nur in Ausnahmefällen möglich ist, gibt es in Bad Goisern momentan keine generelle Zugangssperre zum Heim. Nur der zweite Stock ist für Besucher geschlossen. Das Personal wurde mit zusätzlichen FFP2-Masken und Schutzausrüstung ausgestattet. In einem Heim in Rohrbach sind drei Bewohner und zwei Mitarbeiter infiziert, zudem zählt noch ein Folgefall zum Cluster.

Der Cluster im Zusammenhang mit einem Fleischverarbeitungsbetrieb im Bezirk Ried wuchs leicht auf 149 Fälle. An der Mittel- und Polytechnischen Schule Großraming blieb es vorerst bei zehn infizierten Lehrkräfte, acht Schülern und zwei weiteren Mitarbeitern. Allerdings stehen noch Ergebnisse aus, der Unterricht erfolgt weiter über Distance-Learning.

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