Coronavirus: Mehr als 172.900 Fälle, knapp 7.800 Tote in Deutschland

In Deutschland sind bis Freitagvormittag mehr als 172.900 Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden. Das sind um rund 900 mehr als 24 Stunden zuvor.

Mindestens 7.791 mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bisher bundesweit gestorben, ein Anstieg seit Donnerstag um 79 Personen. Das geht aus einer dpa-Auswertung der neuesten Zahlen der Bundesländer hervor.

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Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) von Donnerstagabend bei 0,75. Das bedeutet, dass etwa 20 Infizierte im Mittel gemeinsam 15 weitere Personen anstecken. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab.

Seit Donnerstag gibt das RKI zudem ein sogenanntes 7-Tage-R an. Es bezieht sich auf einen längeren Zeitraum und unterliegt daher weniger tagesaktuellen Schwankungen. Nach RKI-Schätzungen lag dieser Wert bei 0,88. Er zeigt das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen.

Nach RKI-Schätzungen haben in Deutschland rund 151.700 Menschen die Infektion überstanden. Wie für andere Länder rechnen Experten aber auch in Deutschland mit einer hohen Dunkelziffer nicht erfasster Fälle.

Besonders hohe Zahlen registrierter Infektionen haben den Statistiken der Bundesländer zufolge Bayern mit mehr als 45.300 nachgewiesenen Fällen und mindestens 2.250 Toten, Nordrhein-Westfalen mit mehr als 35.700 Fällen und mindestens 1.482 Toten sowie Baden-Württemberg mit mehr als 33.800 bestätigten Fällen und mindestens 1.629 Toten.

Die Uhrzeit, wann ein neuer Tagesstand gemeldet wird, variiert sowohl von Bundesland zu Bundesland als auch unter Umständen von Tag zu Tag.

Gerechnet auf 100 000 Einwohner verzeichnet Bayern mit einem Wert von 346,8 die meisten Infektionen. Im deutschen Bundesschnitt waren es 208,0. Allerdings ist die Anzahl der erfolgten Tests pro 100.000 Einwohner in den Bundesländern unterschiedlich hoch.

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