Coronavirus: Mehr als 27.000 Fälle in der Türkei

Die Zahl der Coronavirus-Fälle in der Türkei ist auf mehr als 27.000 gestiegen. Innerhalb von 24 Stunden seien 3.135 Menschen positiv getestet worden, teilte Gesundheitsminister Fahrettin Koca am Sonntag via Twitter mit. Die Zahl der offiziell gemeldeten Fälle stieg damit auf 27.069.

An einem Tag verstarben demnach 73 Menschen an der Lungenkrankheit Covid-19, die Gesamtzahl der Todesopfer stieg damit auf 574.

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Zugleich stieg die Zahl der offiziell von der Lungenkrankheit Covid-19 Genesenen nach Angaben von Koca von 786 auf 1.042.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hatte am Freitag eine weitreichende Ausgangssperre für Menschen unter 20 Jahren verkündet. Am Sonntag gab das Innenministerium bekannt, dass davon unter anderem junge Arbeitnehmer unter Vertrag und Saisonarbeiter in der Landwirtschaft ausgenommen seien. Seit Freitagnacht sind zudem 31 Städte, darunter Ankara und Istanbul weitgehend abgeschottet. Die Ein- und Ausfahrt ist nur für wichtige Versorgungsgüter erlaubt. Die Maßnahme gilt vorerst für 15 Tage.

Bereits zuvor war eine Ausgangssperre für Menschen ab 65 Jahren erlassen und der internationale Flugverkehr ausgesetzt worden. Schulen und Cafes sind in der Türkei geschlossen, an belebten Orten wie Supermärkten gilt eine Maskenpflicht.

Die Türkei hatte am 11. März ihren ersten Coronavirus-Fall gemeldet. Bisher wurden in dem Land mit rund 83 Millionen Einwohnern rund 181.000 Tests durchgeführt.

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