Coronavirus: Mexiko verlängert Maßnahmen bis Ende Mai

Mexiko hat seine Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus bis zum 30. Mai verlängert. Dies habe ein Expertenkomitee der Regierung empfohlen, erklärte Vizegesundheitsminister Hugo López-Gatell am Donnerstag in einer Pressekonferenz.

Zu den Maßnahmen, die zunächst bis zum 30. April vorgesehen waren, gehört die Schließung von als nicht essenziell eingestuften Betrieben sowie Schulen.

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Den Menschen in dem nordamerikanischen Land wird zudem empfohlen, zu Hause zu bleiben und von einander Abstand zu halten – verbindlich sind diese Schritte jedoch nicht.

In Gegenden, wo das neuartige Coronavirus bisher nicht oder nur in geringem Ausmaß festgestellt wurde, soll die Lockerung bereits am 17. Mai geschehen, wie López-Gatell weiter erklärte. Das betreffe rund 900 der etwa 2.500 Gemeinden des Landes.

Bisher wurden in Mexiko nach offiziellen Angaben 5.847 Menschen positiv auf das Virus getestet. 449 von ihnen starben demnach – nach Brasilien die zweitmeisten in Lateinamerika.

Mexikos bisher ergriffenen Maßnahmen gehören zu den am wenigsten strengen der Region. Der Regierung von Präsident Andrés Manuel López Obrador wird vorgeworfen, das Problem nicht ernst genug genommen zu haben.

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