Coronavirus: New York geht auf 10.000 Todesfälle zu

Der besonders heftig von der Corona-Pandemie getroffene US-Bundesstaat New York nähert sich bei weiterhin hohen Todesraten der Grenze von 10.000 Opfern.

„758 Menschen haben in den letzten 24 Stunden ihr Leben verloren“, sagte Gouverneur Andrew Cuomo am Sonntag bei seiner täglichen Pressekonferenz.

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Damit liege die Zahl der Todesopfer in dem Staat mit knapp 20 Millionen Einwohnern bei 9.385. Das sind etwa die Hälfte der Toten in ganz Italien und knapp 50 Prozent der Opfer in den gesamten Vereinigten Staaten.

Hoffnung machen inzwischen weiter die sich stabilisierenden Patientenzahlen in Krankenhäusern: Die Zahl der wegen Covid-19 in New Yorker Kliniken untergebrachten Patienten liegt seit Tagen mit nur leichten Steigerungen bei mehr als 18.000. Angesichts der Rufe nach einer schnellen Wiedereröffnung von Wirtschaft und Gesellschaft bremste Cuomo erneut.

Dies werde so schnell wie möglich passieren, dürfe aber keine neue Infektionswelle erzeugen. Der Gouverneur betonte, dass noch keine Entscheidung dazu gefallen sei, ob die Schulen bis zu den Sommerferien Ende Juni geschlossen blieben.

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