OÖ. Gesundheitsholding übernimmt die Beschaffung medizinischer Verbrauchsgüter

Rund die Hälfte der Aufträge geht an heimische Firmen

LH Thomas Stelzer und LH-Stv. Christine Haberlander © APA/fotokerschi.at

Die OÖ. Gesundheitsholding (OÖG) übernimmt die Beschaffung medizinischer Verbrauchsgüter nicht nur für die Spitäler, sondern auch für niedergelassene Ärzte und andere Bedarfsträger. Koordinator ist OÖG-Geschäftsführer Karl Lehner.

Neben den Krankenhäusern werden Alten- und Pflege- sowie Behindertenheime, mobile und soziale Dienste, niedergelassene Ärzte, Apotheken, die Notkrankenanstalten des Roten Kreuzes und Unternehmen bzw. Organisationen der kritischen Infrastruktur – von Polizei über Feuerwehr bis hin zur Bestattung – versorgt.

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Es geht um Schutzmasken, -mäntel, Untersuchungshandschuhe, Desinfektionsmittel, Face-Shields, OP-Hauben, OP-Überschuhe, Overalls und Schutzbrillen. „All diese Produkte sind von großer Bedeutung, damit der Betrieb in den Einrichtungen unter höchstmöglichem Schutz der Mitarbeiter fortgesetzt werden kann.

Sehr erfreulich ist dabei, dass die Beschaffung zu einem großen Teil über heimische Unternehmen abgewickelt werden kann. Diese produzieren die medizinischen Verbrauchsgüter zum Teil selbst. Damit wird sichergestellt, dass die Güter dort ankommen, wo sie dringend benötigt werden und es werden auch Arbeitsplätze abgesichert“, betonen LH Thomas Stelzer und Gesundheitsreferentin LH-Stv. Christine Haberlander.

Bisher wurden von geplanten 80 Mio. Euro Aufträge in Höhe von knapp 54 Mio. Euro vergeben. Die Palette der oö. Auftragnehmer reicht von der Lenzing AG oder Salesianer Miettex bis hin zum Landestheater Linz, wo die Theaterschneiderei nun Schutzausrüstung näht.

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