Coronavirus: OÖ schränkt Parkmöglichkeit an Ausflugszielen ein

Das Land Oberösterreich schränkt ab Donnerstag die Parkmöglichkeiten an beliebten Ausflugszielen im Salzkammergut und in der Pyhrn-Eisenwurzen-Region ein.

Darüber wurden die Bürgermeister am Mittwoch informiert. Ansonsten befürchtet man, dass am kommenden, frühlingshaften Wochenende zu viele Leute auf einmal dort herumflanieren. Motto: „Fahr nicht fort. Spazier’ im Ort.“


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Die Erfahrungen des vergangenen Wochenendes haben gezeigt, dass das erlaubte „Füße vertreten“ von manchen recht weit ausgelegt wird. An beliebten Tagesausflugszielen im Salzkammergut tummelten sich viele Menschen – oder zumindest zu viele für die derzeitigen Sicherheitsempfehlungen. Daher kontrolliert bereits die Polizei verstärkt in diesen Gebieten.

Nun legt man noch nach: Die Parkmöglichkeiten im Bereich der Landesstraßenverwaltung und der touristischen Beteiligungen der OÖ Landesholding werden eingeschränkt. Das gilt für Parkplätze am Attersee, am Traunsee, am Mondsee und am Irrsee.

Darüber hinaus gibt es Einschränkungen am Langbathsee und am Offensee (beide Ebensee), am Almsee in Grünau, am Gosausee und rund um Gosau. Auch die Stellflächen bei der Feuerkogel-Seilbahn in Ebensee, bei der Krippenstein-Bahn in Obertraun, der Gosau-Hornspitzbahn sowie in Hinterstoder bei der Wurzeralm und am Kasberg sind betroffen.

Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) hat zudem die Bürgermeister der Tourismus-Regionen gebeten, auch selbst Initiativen zu starten, „um die noch verbleibende und uneinsichtige Minderheit davon zu überzeugen, dass es um unser aller Gesundheit und um Menschenleben geht“. Das Land stellt den Gemeinden dafür Musterplakate und -flugblätter zur Verfügung, die Mottos der landesweiten Kampagne lauten „Fahr nicht fort. Spazier’ im Ort.“ bzw. „Bleib gesund. Bleib im Ort“.

Sollte es zu einer Verlagerung des Tagestourismus kommen, können ähnliche Maßnahmen jederzeit auch in anderen Regionen zum Einsatz kommen, kündigte Stelzer an. Verkehrslandesrat Günther Steinkellner (FPÖ) betonte, er habe „für jeden Mitbürger, der Luft zum Atmen benötigt und eine physische oder psychische Erholung braucht, vollstes Verständnis“, aber nun müsse man Massenansammlungen vermeiden.

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