Coronavirus: Pence sieht Erfolge in den USA

Trotz Rekordzahlen bei Corona-Neuinfektionen in den USA sieht US-Vizepräsident Mike Pence Erfolge im Kampf gegen das Virus. „Wir haben wirklich bemerkenswerte Fortschritte gemacht“, sagte Pence am Freitag beim ersten Briefing der Coronavirus-Taskforce des Weißen Hauses seit fast zwei Monaten.

Zwar steige die Zahl der bestätigten Neuinfektionen besonders in südlichen Bundesstaaten. Die Zahl der Todesopfer sinke aber landesweit, sagte Pence. Die Lage sei daher deutlich besser als vor zwei Monaten. Der US-Vizepräsident führte die steigende Zahl der bestätigten Neuinfektionen unter anderem auf die Ausweitung der Tests zurück – ähnlich argumentiert US-Präsident Donald Trump.

Mit rund 40.000 gemeldeten Fällen hatte die Zahl der Corona-Neuinfektionen in den USA am Donnerstag einen neuen Höchststand erreicht. Pence – der der Taskforce vorsteht – sagte: „Wir haben mehr als 126.000 unserer Landsleute an die Krankheit verloren.“ Er sprach den Angehörigen der Opfer sein Mitgefühl aus.

Pence sagte, Ziel sei, „Leben zu schützen und sicher wieder zu öffnen“. Alle 50 US-Bundesstaaten hätten Maßnahmen zur Wiedereröffnung getroffen. Pence rief die Einwohner der USA dazu auf, weiterhin den Richtlinien zum Schutz vor einer Ausbreitung des Virus zu folgen. Der Vizepräsident bat sie auch, darum zu beten.

Pence betonte, mit den bisher getroffenen Maßnahmen habe man eine „solide Grundlage für alle Herausforderungen geschaffen, die in den kommenden Tagen oder Monaten auf uns zukommen könnten“. Er räumte aber auch ein: „Wir haben noch Arbeit vor uns.“

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