Coronavirus: Pharmaunternehmen versorgte Spitäler mit Chloroquin

Laut dem deutschen Arzneimittelhersteller Aristo haben sich österreichische Krankenhäuser bereits Mitte März dringend um das alte Malariamittel Hydroxychloroquin zur Behandlung von Covid-19-Patienten bemüht.

9.000 Packungen hätten schnell besorgt und binnen weniger Tage an 34 Krankenhäuser geliefert werden können, hieß es am Donnerstag in einer Aussendung.

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Das Malariamittel, auch in der Rheumatherapie eingesetzt, könnte bei Covid-19-Erkrankungen helfen. Dafür gibt es Hinweise, aber bisher keine großen klinischen Studien. Jedenfalls seien Mitte März „fast alle Bestände des akut benötigten Arzneimittels“ aufgebraucht gewesen.

Aristo Pharma Österreich hätte in Zusammenarbeit mit den Krankenhausapotheken Österreichs eine Sammelbestellung über das lokale Logistikunternehmen Sanova bei Aristo Pharma in Deutschland getätigt. Während ein normaler Bestellvorgang inklusive Lieferung rund zwei bis vier Wochen benötige, hätte die Aktion innerhalb von sechs Werktagen 9.000 Packungen Hydroxychloroquin für 34 Krankenhäuser gebracht.

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