Coronavirus: Rumäniens Staatschef verlängerte Notstand

In Rumänien hat Staatspräsident Klaus Johannis am Montagnachmittag bekannt gegeben, den im Zuge der Corona-Pandemie verkündeten Notstand um einen weiteren Monat verlängern zu wollen.

Die aktuelle Lage erlaube noch keine Lockerung der bestehenden Einschränkungen, teilte Johannis nach einer Sitzung des Krisenstabs der Regierung mit.

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Zwar gebe es in Rumänien mit (Stand Montagnachmittag) 4.057 Infektionen und 162 Todesopfern bisher weniger Fälle als in anderen Staaten, doch sei die Spitze der Epidemie im Land noch nicht erreicht. Sie werde erst Mitte bis Ende April erwartet, so Johannis (Ioannis).

Die Zeit für eine leichte Lockerung der vor drei Wochen verhängten Beschränkungen, vor allem der Bewegungsfreiheit, sei folglich noch nicht reif. Er werde den Notstand daher Anfang kommender Woche um einen weiteren Monat, bis zum 16. Mai, verlängern, so der Präsident.

Johannis gab zudem bekannt, dass auf Beschluss der rumänischen Behörden „spätestens morgen ein medizinisches Team bestehend sowohl aus Ärzten als auch aus Krankenschwestern nach Mailand reisen wird“, um die italienischen Kollegen vor Ort in ihrem Kampf gegen eine weitere Ausbreitung des neuartigen Coronavirus zu unterstützen.

Vor allem in schweren Zeiten wie diesen gelte es, solidarisch zu sein, hob Rumäniens Staatsoberhaupt hervor.

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