Coronavirus: Schutzmasken verschwanden aus Spitälern

In steirischen Spitälern gibt es offenbar einen Schwund an Schutzmasken und Desinfektionsmitteln. „Ja, es wurden Masken mitgenommen, aber anhand der Vorräte nicht besorgniserregend viele“, sagte ein Sprecher der Krankenanstaltengesellschaft (KAGes) zu einem entsprechenden Bericht der „Kronen Zeitung“ (Dienstag-Ausgabe). Masken und Desinfektionsmittel sind in Apotheken derzeit oft nicht erhältlich.

Die Schutzmasken dürften vor allem in den OP-Bereichen, wo Mitarbeiter diese frei entnehmen können, entwendet worden sein. „Es fehlen zwar überall welche, aber die genaue Kontrolle ist angesichts der aktuellen Lage mit Grippepatienten und Coronavirus-Tests nicht im Hauptfokus.“

Man könne jetzt nicht auch noch genau kontrollieren, wie viele Masken da genommen würden, ergänzte der Sprecher am Dienstag. Auch bei Desinfektionsmitteln sei ein Schwund festzustellen.

Die „Kronen Zeitung“ berichtete von Hunderten Masken, die im LKH Bad Aussee verschwunden seien. Diese Zahl wurde von der KAGes nicht bestätigt. Man habe jedenfalls die Richtlinien an alle Mitarbeiter noch einmal ausgegeben, wonach jede Entnahme von Krankenhauseigentum für fremde Zwecke als Diebstahl gilt.

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