Coronavirus: Starker Anstieg in Russland

In Russland steigt die Zahl der Covid-19-Neuerkrankungen so stark wie nie. In den vergangenen 24 Stunden habe es 2.774 neue Fälle gegeben, teilte das Krisenzentrum mit. Am Vortag waren es 2.558 gewesen.

Damit gibt es den Angaben zufolge nun insgesamt 21.102 positiv getestete Personen. Die Zahl der Menschen, die an den Folgen des Virus gestorben seien, habe sich um 22 auf 170 erhöht.

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Die Behörden in Moskau warnten davor, dass in der russischen Hauptstadt in den kommenden zwei bis drei Wochen die Krankenhausbetten für Coronavirus-Patienten nicht ausreichen könnten.

Zwar wurden Tausende zusätzliche Betten bereitgestellt. Aber obwohl staatliche und private Kliniken einbezogen würden, könne es zu Engpässen kommen, teilte die Moskauer Gesundheitsbehörde mit.

Lockerungen in Polen

POLEN will unterdessen die Beschränkungen für die heimische Wirtschaft ab Sonntag schrittweise lockern.

„Vom 19. April an werden wir langsam damit beginnen, die Wirtschaft wieder anzufahren“, sagte Gesundheitsminister Lukasz Szumowski dem Radiosender RMF FM. Regierungssprecher Piotr Müller erklärte, zunächst würden wahrscheinlich die Einschränkungen für Geschäfte gelockert.

Auch die Wirtschaft und das Alltagsleben in DEUTSCHLAND werden laut Wirtschaftsminister Peter Altmaier schrittweise wieder hochgefahren werden. Ein konkretes Datum für die Rückkehr zur Normalität könne er aber noch nicht nennen.

Die Zahl der Infektionen hat sich nach Einschätzung des Robert-Koch-Instituts (RKI) auf einem „relativ hohen Niveau eingependelt“. Es gebe „noch keinen eindeutigen Hinweis“ darauf, dass die Zahlen zurückgingen, sagte RKI-Präsident Lothar Wieler am Dienstag in Berlin.

Die Daten deuteten aber darauf hin, „dass die Fallzahlen schon über eine längere Zeit nicht mehr so ansteigen“. Bis Dienstagvormittag wurden mehr als 126.600 Infektionen registriert, mindestens 2.998 mit dem Erreger SARS-CoV-2 Infizierte sind bisher gestorben, geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor.

Kalifornien plant langsame Wiedereröffnung

KALIFORNIEN ist einer von neun US-Staaten, die mit der Planung für die langsame Wiedereröffnung von Geschäften und die Aufhebung strenger Ausgangssperren beginnen.

„Kalifornien entwickelt einen Plan, um soziale Abstandsregeln schrittweise zu lockern, da sich die Zahl neuer Fälle und benötigter Krankenhausaufenthalte im bevölkerungsreichsten US-Bundesstaat zu stabilisieren scheint“, sagte Gouverneur Gavin Newsom.

Der Staat werde sich mit Oregon und Washington zusammentun, um eine koordinierte Vorgangsweise zu entwickeln. Der Plan solle aber erst umgesetzt werden, wenn die Infektionsrate tatsächlich abnehme.

Bis Montagfrüh sei bei 22.348 Menschen in Kalifornien Covid-19 diagnostiziert worden, davon befänden 3.015 in Krankenhäusern und 1.178 auf der Intensivstation, sagte Newsom.

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