Coronavirus: Testprogramm für Tourismusbetriebe

Ministerin Köstinger lobt bei Stippvisite in Linz das Testprogramm für Tourismusbetriebe

Tourismusministerin Elisabeth Köstinger machte sich am Dienstag in Linz gemeinsam mit Landeshauptmann Thomas Stelzer ein Bild über die freiwilligen Testungen in den Tourismusbetrieben.

Im Hotel Star Inn bekräftigte Köstinger einmal mehr die Wichtigkeit dieser Tests, „die ein zentrales Element unserer Strategie sind, um auch in Hinblick auf die Wintersaison den Betrieben, ihren Mitarbeitern und den Gästen ein sicheres Gefühl zu geben“, wie sie zum VOLKSBLATT sagte.

In dieselbe Kerbe stieß Stelzer, der auch in Hinblick auf die wirtschaftliche Bedeutung des Tourismus darauf verwies. „Gerade unsere stringente Vorgehensweise in St. Wolfgang hat gezeigt, wie wichtig dieses Testprogramm ist“, so Stelzer.

St. Wolfgang als Weckruf

Die anfängliche Skepsis vieler Betriebe und Mitarbeiter aus der Tourismusbranche verspüre Köstinger nicht mehr. „Da war der Cluster auch ein Weckruf, weil viele gesehen haben, wie schnell, unkompliziert und zuverlässig die Testungen funktionieren“, so die Ministerin.

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Dies sei in Bezug auf den Wintertourismus, Großevents, Messen und Kongresse von großer Relevanz, „denn die gewohnte Art des Zusammenlebens im Privaten wie im Beruflichen wird auf Sicht nicht möglich sein“.

Ähnlich sehen dies der Linzer Tourismusdirektor Georg Steiner und Johann Kaiser, Direktor des Star Inn. In Linz bewege man sich bei den Nächtigungszahlen im Sommer bei der Hälfte im Vergleich zum Vorjahr. Vor allem die Kongress- und Geschäftsgäste fehlen, „das können die klassischen Städteurlauber nicht kompensieren“, so Steiner.

Jedenfalls gelänge das Testprogramm in Österreich laut Köstinger „wirklich sehr gut“, Derzeit gebe es das Potenzial, 65.000 Tests pro Woche durchführen zu können. In Oberösterreichs Tourismusbetrieben waren es mit Dienstag etwa 5200. Köstinger erhofft sich, „dass noch mehr Betriebe mitmachen“.

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