Coronavirus: Thyssenkrupp-Vorstand verzichtet auf Geld

Beim deutschen Stahl- und Industriekonzern Thyssenkrupp verzichtet der Vorstand auf einen Teil seiner Bezüge.

Damit wolle man „in dieser Krisensituation auch persönlich ein Zeichen setzen“, sagte Personalvorstand Oliver Burkhard am Donnerstag. Das gelte „ganz besonders, wenn wir jetzt Mitarbeitende in Kurzarbeit schicken müssen“.

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Konzernchefin Martina Merz und die beiden anderen Vorstandsmitglieder verzichteten für die Monate Mai bis Juli auf zehn Prozent der festen Vergütung, hieß es im Unternehmen. Der Vorstand rief zudem über 1.500 Führungskräfte auf, freiwillig einen ähnlichen Gehaltsverzicht zu leisten.

Thyssenkrupp hatte für seinen Stahlbereich Kurzarbeit für mehrere tausend Beschäftigte angekündigt. Die Hälfte des eingesparten Geldes bei den Vorstandsbezügen will der Konzern an Einrichtungen und Initiativen in der Region spenden.

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