Coronavirus: Todesfälle in Spanien um rund 550 auf 19.000 gestiegen

In Spanien sind weitere 551 Menschen an den Folgen einer Coronavirus-Infektion gestorben. Damit stieg die Zahl der Todesopfer auf 19.130, wie die Gesundheitsbehörden am Donnerstag mitteilten.

Die Infektionsfälle steigerten sich um 5.183 auf 182.816 – offiziell die zweithöchste Zahl weltweit nach den USA.

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Die Zahl der Todesfälle in Spanien ist seit zwei Wochen rückläufig. Die dortigen Behörden gehen davon aus, dass der Höhepunkt der Pandemie Anfang April überschritten wurde. Damals wurden an einem Tag 950 Todesfälle gezählt.


Die offiziellen Opferzahlen sind in Spanien jedoch zunehmend umstritten: Nach Angaben der Regionalbehörden in Madrid und Katalonien tauchen tausende Tote nicht in der nationalen Statistik auf.

Katalonien gab die Zahl der Covid-19-Todesfälle am Mittwoch mit mehr als 7.000 an, während in der nationalen Statistik von Donnerstag 3.855 aufgeführt wurden. Die Region Madrid verweist auf mehr als 10.000 Tote, das spanische Gesundheitsministerium nennt für die Region 6.877 Todesfälle.

In Spanien gelten besonders strenge Beschränkungen zur Eindämmung des Coronavirus. Seit dem 14. März gilt für die Bevölkerung eine strikte Ausgangssperre.

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