Coronavirus: US-Präsident Trump rechnet mit 100.000 Toten in USA

„Eine furchtbare Zahl!“ — Beschränkungen verlängert

US-Präsident Donald Trump © AFP/Marovich-Pool

New York, New Orleans und Chicago sind aktuell die Brennpunkte der Coronavirus-Pandemie in den USA.

Mittlerweile hat offenbar auch Präsident Donald Trump die Dramatik der Lage erkannt. Immerhin sagte er am Sonntagabend, es sei bei konsequenter Einhaltung der derzeitigen Beschränkungen möglich, die Zahl der Todesopfer in den USA bei 100.000 zu limitieren.

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„Eine furchtbare Zahl. Aber, wenn wir nicht über 100.000 Tote kommen, haben wir alle zusammen einen guten Job gemacht!“ Die im Weißen Haus für die Beobachtung der Pandemie zuständige Ärztin Deborah Brix verwies am Montag auf wissenschaftliche Prognosen, wonach die Zahl der Corona-Todesopfer in den USA bis zu 200.000 reichen könnte.

„In diesen Berechnungen wird davon ausgegangen, dass wir weiterhin exakt das tun, was wir tun. Bleibt zu hoffen, dass die Modelle nicht ganz richtig sind. Dass wir es besser machen können, als es die Vorhersagen beinhalten“, so Brix.

Regeln nun bis Ende April

Angesichts der tristen Prognosen für den Verlauf der Pandemie in den USA hat Präsident Trump die einschränkenden Regeln für den Alltag vorerst einmal bis Ende April verlängert. Den Höhepunkt der Infektionen erwartet Trump binnen zweier Wochen.

Als Regeln gelten, dass die US-Bürger möglichst zu Hause bleiben, im Alltag Abstand halten und Ansammlungen von mehr als zehn Personen meiden sollen. Außerdem ist seitens der Regierung der Appell an Gastronomiebetriebe ergangen, den Kunden Menüs zum Mitnehmen oder Zustellen anzubieten.

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