Coronavirus: Viele Priester und Ärzte unter Opfern in Italien

Unter den italienischen Opfern der Coronavirus-Epidemie wächst die Zahl der Priester und der Ärzte. Mehr als 100 Priester sind mit oder an Covid-19 gestorben.

Demnach stammen die Priester aus allen Landesteilen; der jüngste von ihnen sei 45 Jahre, der älteste 100 Jahre alt gewesen.

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Diese Zahl beinhalte nicht die mit oder an Covid-19 gestorbenen Ordensschwestern, Diakone und Missionare, berichtete die Mailänder Tageszeitung „Il Giornale“. Auch Sanitäter zahlen einen hohen Preis für ihren Kampf gegen die Epidemie. Fünf weitere Ärzte erlagen seit Montag der Krankheit. Damit ist die Zahl der verstorbenen Mediziner auf 94 gestiegen, berichtete die italienische Ärztekammer. Beklagt wurde auch der Tod von 26 Krankenpflegern, 6.549 von ihnen steckten sich an.

Eingerichtet wurde ein Fonds zur Unterstützung der Familienangehörigen der im Kampf gegen das Coronavirus gestorbenen Sanitäter. Gefördert wurde die Einrichtung des Fonds vom Zivilschutz und von der Unternehmerfamilie Della Valle, die fünf Millionen Euro spendete.

Nach einem zweitägigen Abwärtstrend sind die Covid-19-Todesfälle in Italien wieder stark angestiegen. Innerhalb von 24 Stunden wurden 636 Todesfälle verzeichnet, nachdem diese Zahl einen Tag zuvor noch auf den niedrigsten Stand seit mehr als zwei Wochen gesunken war. Bisher gab es mehr als 16.500 Menschen, die an der durch das Coronavirus ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19 gestorben sind.

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