Coronavirus: Vierter Todesfall in Oberösterreich

Ein 78-Jähriger, der am Donnerstag im Pyhrn-Eisenwurzen Klinikum Steyr starb, ist der vierte Tote in Oberösterreich, der in Verbindung mit dem Coronavirus gebracht wird.

Der lungenkranke Mann wurde seit mehreren Monaten immer wieder stationär behandelt. Als er vor einigen Tagen wieder ins Spital kam, wurde er positiv auf COVID-19 getestet, teilte das Klinikum am Donnerstag mit.

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Nachdem das positive Testergebnis bekannt wurde, seien seitens der Klinikleitung sämtliche vorgesehene Maßnahmen ergriffen worden, um andere Patienten und das Personal zu schützen. Der Patient sei isoliert worden.


„Wir möchten hier aber noch einmal darauf hinweisen, dass dieser Todesfall nur indirekt mit der Corona-Thematik verknüpft ist, weil der Verstorbene schwere Grunderkrankungen hatte. Mein abschließender Appell an Sie: Bitte halten Sie sich weiter an die Vorgaben der Bundesregierung, damit ist dem gesamten Gesundheitswesen am besten geholfen“, erklärte der Ärztliche Direktor des Pyhrn-Eisenwurzen Klinikums Kirchdorf-Steyr Michael Hubich.

In Oberösterreich sind zuvor bereits drei Todesfälle, eine 27-Jährige, ein 53-Jähriger und eine 95-Jährige, alle mit Vorerkrankungen, positiv auf das Virus getestet worden.

Am Donnerstag, 8.00 Uhr, waren 1.024 mit dem Virus Infizierte in Oberösterreich bekannt, 57 von ihnen waren im Spital, acht in Intensivbetreuung. 6.874 Menschen befanden sich in Quarantäne.

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