Coronavirus: Von null auf 1.000.000 Tote in neun Monaten

Anstieg der Todesfälle auf eine Million steht kurz bevor

Ende Dezember 2019 wurden erstmals Fälle einer durch Viren ausgelösten Lungenentzündung in der chinesischen Stadt Wuhan bekannt, am 11. Jänner 2020 meldete China ein erstes offizielles Todesopfer durch das neuartige Coronavirus.

Neun Monate später steht die Welt jetzt kurz davor, die Schwelle von einer Million bestätigten Corona-Toten zu überschreiten.

Das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 breitete sich rasch in China aus. Innerhalb eines Monats meldete das Land 1000 Todesfälle. Am 2. Februar meldeten dann die Philippinen einen ersten Fall, zwei Tage später folgte Hongkong, am 13. Februar wurde ein erster Fall in Japan gemeldet, einen Tag später gab es die erste Meldung aus Frankreich.

Im Februar nahm die Zahl der Infektionen rasant zu. Bis 11. März wurden weltweit 4500 Todesfälle in 30 Ländern registriert. Zwei Drittel der Fälle waren in China, aber auch in Italien und dem Iran schnellten die Infektionszahlen in die Höhe.

Angst vor zweiter Welle

Weltweit stieg die Zahl der Todesopfer bis 19. April auf knapp 170.000, im Juni verschob sich das Epizentrum der Pandemie nach Südamerika. Zwischen Mitte Juli und Mitte August wurden aus der Region durchschnittlich mindestens 2500 Todesopfer gemeldet.

Seit Mitte April, als die Zahl der täglichen Todesopfer in Asien bei unter 100 lag, steigt auch dort die Zahl wider und liegt derzeit bei etwa 1500 Todesopfern pro Tag. Am stärksten betroffen ist dabei Indien.

Auch in Europa steigen die Infektionszahlen wieder und wecken die Angst vor der zweiten Pandemie-Welle. Die Zahl der Neuinfektionen in dieser Woche liegt rund 20 Prozent über der in der vergangenen Woche.

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