Coronavirus: Wegen Datenbereinigung Anstieg bei Todesfällen in Wien

In Wien sind im 24-Stunden-Vergleich 28 Neuerkrankungen hinzugekommen. Damit steigt die Gesamtzahl der bisher diagnostizierten Coronavirus-Fälle auf 3.198, teilten die Landessanitätsdirektion und der medizinische Krisenstab der Stadt am Donnerstag mit (Stand: 8.00 Uhr).

Aufgrund einer Datenbereinigung steigt die Zahl der Todesfälle auf 172. In Schulen und Kindergärten gab es fünf neue Fälle.

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„Die Statistik Austria hat alle Sterbedaten zwischen dem 1. Jänner und dem 30. April überprüft und hat dabei Fälle gefunden, die im Zusammenhang mit Covid-19 stehen könnten“, erklärte Klemens Himpele, Leiter der MA 23 (Wirtschaft, Arbeit, Statistik), der APA auf Nachfrage. Konkret es geht um Verstorbene im Zeitraum zwischen dem 21. März und dem 25. April. Die Daten wurden zur Überprüfung an die Gesundheitsbehörde geschickt.

Nach erfolgter Überprüfung wurde die Wiener Coronavirus-Statistik nun um 23 Verstorbene nach oben korrigiert. Damit erhöht sich die Gesamtzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 von 149 auf 172. Himpele versicherte, dass es kein ungewöhnlicher Vorgang sei, dass Statistiken revidiert würden. In der Aussendung des Krisenstabes wurde auch betont, dass es seit dem gestrigen Mittwoch keinen weiteren Todesfall gab.

2.607 Personen haben sich inzwischen von Covid-19 erholt. Was die Coronavirus-Situation in Schulen und Kindergärten anbelangt, so sagte ein Sprecher des Krisenstabes der APA: „Es gibt fünf neue Fälle“. Drei Erkrankungen gab es in Schulen, zwei in Kindergärten. Aktuell sind damit an sechs Kindergärten und an fünf Schuleinrichtungen Coronavirus-Fälle dokumentiert. Nähere Informationen zu den einzelnen Standorten werden vom Krisenstab nicht bekannt gegeben.

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