Coronavirus: Weniger Tote in Spanien

Spanien meldet mit 268 weiteren Todesfällen so wenig Opfer im Zusammenhang mit dem Coronavirus wie zuletzt vor fast sechs Wochen. Insgesamt erlagen damit bisher 24.543 Menschen dem Erreger, wie das Gesundheitsministerium am Donnerstag mitteilte.

Zuletzt seien 518 neue Infektionen registriert worden, womit sich insgesamt 213.435 Personen nachweislich angesteckt haben.

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In Spanien grassiert die vom Coronavirus ausgelöste Krankheit Covid-19 besonders stark. Mitte März wurde das öffentliche Leben deshalb so umfassend eingeschränkt wie kaum in einem anderen Land. Die Auswirkungen auf die Wirtschaft sind immens: Die Wirtschaftskraft schrumpfte von Jänner bis März um einen Rekordwert von 5,2 Prozent im Vergleich zu den drei Monaten zuvor.

In den ersten drei Monaten des Jahres gaben die spanischen Verbraucher 7,5 Prozent weniger aus als im Vorquartal. Viel Gelegenheit hatten sie dazu zum Ende des Zeitraums auch nicht mehr, da die meisten Geschäfte und Gaststätten im März geschlossen wurden. Allein in der zweiten März-Hälfte gingen fast 900.000 Jobs verloren. Inzwischen geht die Regierung davon aus, dass das Schlimmste des Coronavirus-Ausbruchs überstanden ist und die Auflagen langsam wieder gelockert werden können. Regierungschef Pedro Sanchez will dafür sorgen, dass das Land bis Ende Juni zur Normalität zurückkehren kann.

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