Coronavirus: Zahl der Todesopfer in Italien erneut gestiegen

In Italien ist die Zahl der Toten mit einer Coronainfektion am Dienstag wieder gestiegen. 382 Todesfälle wurden innerhalb von 24 Stunden gemeldet, am Montag waren es noch 333 gewesen. Damit überschritt Italien die Schwelle von 27.000 Todesopfer.

Insgesamt wurden nun 27.359 Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 gemeldet. Der Höhepunkt war am 27. März mit 919 Toten an einem Tag erreicht worden.

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Die Zahl der aktiv Infizierten sank innerhalb von 24 Stunden von 105.813 auf 105.205, teilte der italienische Zivilschutz mit. 19.723 Covid-19-Erkrankte lagen noch in italienischen Spitälern. Davon befanden sich 1.863 Patienten auf der Intensivstation. Die Zahl der Patienten in Heimisolation betrug 83.619 Personen, jene der Genesenen stieg auf 68.941.

In der Lombardei, dem Epizentrum des Coronavirus-Ausbruchs in Italien, kletterte die Zahl der Todesopfer innerhalb von 24 Stunden um 126 auf 13.575.

Die Zahl der aktuell Infizierten lag am Dienstag in der gesamten norditalienischen Region bei 35.774. 7.280 Covid-19-Patienten befanden sich noch in lombardischen Spitälern.

655 davon lagen auf Intensivstationen. Die Zahl der Todesopfer und der Infizierten sank in mehreren italienischen Regionen.

De italienische Premier Giuseppe Conte setzte am Dienstag seinen Besuch in der Lombardei fort, den ersten seit Beginn der Coronavirus-Epidemie am 20. Februar. So besuchte er die Präfektur der lombardischen Stadt Lodi, in dem im Februar der erste Infektionsherd entbrannt ist.

Der Premier traf die Bürgermeisterin von Lodi, Sara Casanova, sowie eine Delegation von Ärzten, die an der vordersten Front im Einsatz gegen die Coronavirus-Epidemie eingesetzt sind. Conte besuchte danach die Städte Piacenza und Cremona, die ebenfalls schwer von der Epidemie belastet wurden. Der Premier rief zur strikten Einhalt der Vorsichtsmaßnahmen, um ein Wiederaufflammen der Epidemie zu verhindern.

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