Coronavirus: Zahl der Toten im Iran bei mehr als 4.000

Im Iran ist die Zahl der mit oder an einer Covid-19-Erkrankung Verstorbenen auf mehr als 4.000 gestiegen. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums vom Donnerstag erlagen weitere 117 Menschen der Lungenkrankheit Covid-19, womit sich die Zahl der Toten auf 4.110 erhöhte.

Gleichzeitig gebe es einen deutlichen Rückgang bei der Zahl der Neuinfektionen, sagte Ministeriumssprecher Kianusch Dschahanpur. Mit 1.634 neuen Fällen seien es nun insgesamt 66.220 Infektionsfälle.

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Das geistliche Oberhaupt des Iran, Ayatollah Ali Chamenei, rief unterdessen die Bevölkerung auf, während des Fastenmonats Ramadan zu Hause zu beten. Auch wenn es in diesem Jahr während des Ramadan keine öffentlichen Versammlungen, gemeinsamen Gebete und Reden geben werde, „dürfen wir das Gebet, das Flehen und die Demut in unserer Einsamkeit nicht vernachlässigen“, sagte Chamenei in einer Fernsehansprache.

Der Ramadan beginnt in diesem Jahr in der letzten April-Woche. Das abendliche Fastenbrechen wird traditionell im Familienkreis begangen und ist durch besondere Geselligkeit geprägt.

Der Iran ist im Nahen Osten das mit Abstand am stärksten von der Corona-Pandemie betroffene Land. Die Islamische Republik hatte am 19. Februar den ersten Todesfall gemeldet. Beobachter im Ausland gehen von deutlich höheren Dunkelziffern aus.

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