Coronavirus: Zweiter Tag in China ohne Inlandsansteckung

China meldet den zweiten Tag in Folge keine Ansteckungen im Inland. Allerdings gebe es 39 neue Infektionsfälle unter einreisenden Menschen, teilten die Gesundheitsbehörden mit.

So viele seien an einem Tag noch nie gezählt worden. Dabei handelt es sich oft um Chinesen, die aus dem Ausland zurückkehren.

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Um das Virus weiter einzudämmen, müssen alle Einreisenden in der Volksrepublik für 14 Tage in Quarantäne.

Insgesamt sind in China nun 80.967 Infektionsfälle registriert. Die Zahl der Todesopfer stieg den Angaben zufolge um drei auf 3.248.

Weltweit steigen die Corona-Infektionen rapid an, wogegen China am Donnerstag verkündete, dass erstmals landesweit keine lokalen Neuinfektionen zu verzeichnen seien. Experten gingen aber von einer hohen Dunkelziffer aus, die unter anderem in einer von den Behörden geänderten Zählweise begründet liege, erklärte die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) in einer Aussendung.

In Südkorea sind indes den Gesundheitsbehörden zufolge 87 neue Coronavirus-Fälle aufgetreten. Damit hält der Abwärtstrend der vergangenen Tage an, auch wenn es am Donnerstag eine leichte Zunahme wegen kleinerer Ausbruchsherde gegeben hatte. Insgesamt sind in Südkorea nun 8.652 Infektionsfälle registriert.


Die Außenminister Südkoreas, Chinas und Japans wollen am Freitag in einer Videokonferenz über eine verstärkte Zusammenarbeit im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie beraten. Dies kündigt das südkoreanische Außenministerium in Seoul an. Dabei dürfte es um einen Austausch von Informationen über die Lage in den jeweiligen Ländern und Möglichkeiten zur Eindämmung des Virus sowie die wirtschaftlichen Folgen gehen.

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