Coronazeit wirbelt Stimmungslage in Österreich durcheinander

Die Coronazeit hat die Stimmungslage in Österreich heuer ganz schön durcheinandergewirbelt. Das zeigt das vierteljährlich erhobene Spectra-Wirtschaftsbarometer. Die Verunsicherung war im März am stärksten, im Mai entspannte sich die Lage etwas. Besonders großer Pessimismus herrscht hinsichtlich des Jobmarkts. Der Staat soll nach Ansicht von immer mehr Österreichern investieren statt sparen.

Ihre allgemeine Stimmungslage beschrieben zu Jahresbeginn noch 67 Prozent als “strahlend sonnig”, im März waren es nur mehr 47 Prozent, mittlerweile sind es wieder 54 Prozent. 45 Prozent sehen aktuell mit Zuversicht in die Zukunft, zu Jahresbeginn waren es noch 67 Prozent, im März gab es ein Tief von 38 Prozent.

Während bei der allgemeinen Stimmung – wie auch beim Konsumklima – nach einer Delle wieder ein Aufwärtstrend zu erkennen ist, so sieht es bei der Einschätzung des Wirtschaftsklimas deutlich düsterer aus: Der Anteil der selbst erklärten Wirtschaftspessimisten stieg von 19 Prozent zu Jahresbeginn über 45 Prozent im Frühling auf mittlerweile 55 Prozent. Was die Arbeitslosigkeit betrifft, waren zu Jahresbeginn nur 28 Prozent der Meinung, dass diese zunehmen werde, im Frühling 51 und mittlerweile gar 60 Prozent.

Dem Spectra-Wirtschaftsbarometer liegen jeweils gut 1.000 persönliche Interviews mit repräsentativ für die österreichische Bevölkerung ab 15 Jahren ausgewählten Personen zugrunde.

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