Crossing Europe soll „physisches Event in gewohnter Größe“ werden

Linzer Filmfestival wird von April auf 1. bis 6. Juni verschoben

Crossing-Europe-Festival-Direktorin Christine Dollhofer
Crossing-Europe-Festival-Direktorin Christine Dollhofer © Violetta Wakolbinger

Das ursprünglich für 21. bis 26. April geplante internationale Linzer Filmfestival Crossing Europe wird auf Juni verschoben. Das haben die Veranstalter gestern angekündigt. Man befürchtet, im April coronabedingt noch stärker eingeschränkt zu sein.

Von 1. bis 6. Juni soll dafür „ein physisches Event in gewohnter Größe“, ergänzt um ein Online-Angebot stattfinden. Mit dem Central gibt es eine zusätzliche Spielstätte, um die Besucherströme aufzulockern.

Festivalleiterin Christine Dollhofer begründete die Terminverschiebung damit, dass man auch physische Begegnungsmöglichkeiten schaffen wolle. Filmgespräche und der Austausch mit den Künstlern seien immer Teil des Festivals gewesen.

All das werde aber wohl Ende April noch nicht im gewünschten Ausmaß möglich sein. Es sei „aus Gründen der Gesundheitsprävention sowie fehlender Planungssicherheit nicht zu verantworten“, das Festival zum ursprünglich geplanten Termin stattfinden zu lassen.

Daher habe man in Absprache mit den Fördergebern, den anderen österreichischen Filmfestivals und weiteren Partnern den Juni-Termin fixiert. „Wir hegen die Hoffnung, dass im Juni das lang ersehnte Gemeinschaftserlebnis von Kino wieder möglich sein wird — wenn auch pandemiebedingt noch andere Spielregeln im Kino gelten werden als wir es gewohnt sind“, so die Veranstalter. Die zeitliche Nähe zur Diagonale (8. bis 13. Juni) will man für — noch nicht näher präzisierte — Synergien nutzen.

Central als neue Stätte

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Wegen des bei einer aufgelockerten Sitzordnung erhöhten Platzbedarfs gibt es heuer eine Spielstätte mehr: Neben dem Moviemento und dem City Kino stehen auch das Central für Filmvorführungen und Diskussionen sowie der OK-Platz als Open-Air-Begegnungszone zur Verfügung.

Darüber hinaus wird am Ausbau des Online-Ticketings gearbeitet, man bemüht sich um größere Time-Slots zwischen den einzelnen Filmen, Videoschaltungen zu Gästen sowie um Testmöglichkeiten. Wie bereits 2020 — im Vorjahr ist das Festival im Wesentlichen ausgefallen — soll es ein Streaming-Angebot ausgewählter Festivalfilme geben.

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