Dämpfer für Deutschland in EM-Quali gegen Niederlande

Die niederländische Fußball-Nationalmannschaft hat Deutschland in der EM-Qualifikation den ersten Dämpfer zugefügt. Das Team von Joachim Löw kassierte am Freitag in Hamburg eine 2:4-Niederlage. Die erste im laufenden Bewerb war zugleich auch die erste nach zuvor 14 Quali-Siegen in Folge.

Die frühe Führung durch Serge Gnabry in der 9. Minute und ein schmeichelhafter und von Toni Kroos verwandelte Handelfmeter 2:2 (73.) genügten dem Gastgeber nicht. Frenkie de Jong (60.), ein Eigentor von Jonathan Tah (65.), Donyell Malen (79.) und Georginio Wijnaldum (91.) ließen knapp ein halbes Jahr nach dem 2:3 in Amsterdam die Revanche für die Niederlande glücken.

Deutschland überzeugte zunächst mit Geschlossenheit und taktischer Disziplin. Den Aufwärtstrend beim Neuaufbau nach dem WM-Desaster konnte der Zweite der Gruppe C hinter den makellosen Nordiren aber letztlich nicht bestätigen. Die Niederländer wahren mit nun sechs Zählern aus drei Spielen ihre Chancen auf die EM-Teilnahme. Die ersten beiden jeder Qualifikationsgruppe sind sicher bei der Endrunde dabei.

Vizeweltmeister Kroatien besiegte die Slowakei klar mit 4:0 und ist in Gruppe E punktegleich mit Ungarn Tabellenführer. Nikola Vlasic (45.) und Ivan Perisic (47.) legten mit ihren Toren unmittelbar vor und nach der Pause den Grundstein, Bruno Petkovic (72.) und Dejan Lovren (89.) machten den klaren Sieg perfekt trafen. In Gruppe I feierte Belgien einen 4:0-Pflichtsieg in San Marino, Russland jubelte beim 2:1 in Schottland über drei wichtige Punkte.

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