Dank Oberösterreichs Hilfe haben Flüchtlinge in Lipa sauberes Wasser

Das Land ermöglichte den Bau einer stabilen Wasserversorgung

V. l.: Auf Initiative von Landeshauptmann Thomas Stelzer und der oö. Unterstützung konnten Hilfswerk International und das Oö. Hilfswerk – im Bild die Geschäftsführer Stefan Fritz und Viktoria Tischler – die Wasserversorgung im Camp Lipa sicherstellen.
V. l.: Auf Initiative von Landeshauptmann Thomas Stelzer und der oö. Unterstützung konnten Hilfswerk International und das Oö. Hilfswerk – im Bild die Geschäftsführer Stefan Fritz und Viktoria Tischler – die Wasserversorgung im Camp Lipa sicherstellen. © Land OÖ/Schaffner

Sauberes Wasser im Flüchtlings-Aufnahmezentrum Lipa in Bosnien und Herzegowina fließt wieder in ausreichender Menge.

Möglich wurde dies, weil das Land Oberösterreich auf Initiative von Landeshauptmann Thomas Stelzer das OÖ. Hilfswerk sowie das Hilfswerk International bei der Errichtung eines stabilen Wasserversorgungssystems mit 110.000 Euro unterstützt hat. Die Landesregierung hatte den von Stelzer eingebrachten Antrag wie berichtet einstimmig beschlossen.

Die Bauarbeiten sind ohne Verzögerung nach Plan verlaufen, wodurch es nun ganzjährig sauberes Wasser für bis zu 2000 Menschen gibt. Derzeit sind knapp 900 Personen im Camp untergebracht.

„Das Land Oberösterreich steht zu seiner humanitären Verantwortung. Mit der finanziellen Hilfe für sauberes Trinkwasser konnten wir die Lebensbedingungen in den Flüchtlingsunterkünften an Ort und Stelle konkret verbessern“, erklärte Stelzer. Generell helfe man oft direkt vor Ort, weist Stelzer auch auf die 200.000 Euro Soforthilfe für Flüchtlinge in und um Afghanistan hin: „Es geht um schnelle und substanzielle Unterstützung direkt in Regionen, wo Menschen Not leiden.“

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Die nun funktionierende Wasserversorgung im Camp Lipa sei auch wesentlich für die Gesundheit der Flüchtlinge, betonte Stefan Fritz, Geschäftsführer von Hilfswerk International. In Bosnien und Herzegowina gibt es fünf Aufnahmezentren. Bislang war das Camp Lipa in Bihac das einzige, das keinen Zugang zu stabiler Wasserversorgung hatte. Denn bei einem Brand im Dezember 2020 war ein Großteil der Infrastruktur zerstört worden.

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