Das Haus am See

Urlaub daheim wird wohl auch heuer die sicherste Variante zum Ausspannen sein. Ein besonderer Tipp ist das Haus am See in Kärnten: Das umgebaute Hotel Postillion direkt am Millstätter See verwöhnt nicht nur mit vier Sternen. Hier kann man die Seele baumeln lassen und die Natur genießen: Ob beim Baden im See oder am beheizten Pool, beim E-Mountainbiken oder beim Wandern in den nahen Nockbergen.

Ein besonderes Erlebnis im Postillion ist das Fischen mit Hotelchef Peter Sichrowsky. Der Enkel des letzten k.u.k-Fischers nimmt seine Gäste gerne mit auf den fischreichsten See Österreichs, wenn er frühmorgens die Netze einholt.

Mit Ruderbooten gleitet man über das in den ersten Sonnenstrahlen glitzernde Wasser und ganz leise werden die Reinanken aus dem Netz geholt. Dabei erzählt Sichrowsky vom Respekt gegenüber der Natur, über den Wert des Lebens überhaupt und wie wichtig das Gleichgewicht in diesem idyllischen See ist.

Nur die Möwe „Moritz“ macht lautstark auf sich aufmerksam und bekommt auch einen Teil vom Fang – im Flug gefangen und dann im Wasser verspeist. Wenn die Ausbeute reicht, landen die frischen Fische später am Abend auf den Tellern der Hotelgäste und komplettieren das abwechslungsreiche, kulinarische Angebot.

Für Postillion-Chef Peter Sichrowsky ist das Fischen am Millstätter See eine willkommene Auszeit.
Für Postillion-Chef Peter Sichrowsky ist das Fischen am Millstätter See eine willkommene Auszeit.

Neben den Angeboten im Postillion selbst sowie im benachbarten Badehaus bieten sich Ausflüge in die Umgebung an – etwa der 7,5 Kilometer lange „Weg der Liebe“ oder das Granatwandern zum „Sternentor. Aber auch Europas größtes Foltermuseum auf der Burg Sommeregg, das Bonsai-Museum in Seeboden oder das „Granatium“ bei Döbriach sind einen Ausflug wert.

Das Millstätter Familienhotel zur Post gehört übrigens ebenfalls den Sichrowskys – dort richtet sich alles nach den kleinsten Gästen, samt Kinder-Hallenbad und Outdoor-Rundkurs für die hauseigenen Tret-Gokarts … und die Kinder von einst kommen auch heute noch immer gerne hierher auf Urlaub – inzwischen aber schon mit eigenem Nachwuchs.

Zum Abschluss sollte man unbedingt das Sternenbiwak gleich neben dem Postillion für eine Nacht (mit Abendessen und Frühstück im Hotel) buchen: Eine Nacht im karg ausgestatteten Biwak – es gibt kein Fließwasser und nur ein Campingklo fürs kleine Geschäft – verändert den Blick auf die wesentlichen Dinge im Leben und kann durchaus läutern, wenn nach einem sonnigen Spätsommertag die Sonne hinter dem weit entfernten Bergrücken verschwindet.

Zurück bleiben zwitschernde Vögel und die Ruhe des mit rund 140 Metern tiefsten Sees in Kärnten, dessen sanfte Wellen gegen die Pfähle der kleinen Holzterrasse am Ufer plätschern. Dann kehrt nach und nach Ruhe ein.

Wir sitzen noch lange vor dem Biwak – unserer Unterkunft für die letzte Nacht dieser Reise – und bestaunen die immer heller leuchtenden Sterne am Nachthimmel neben dem Haus am See.

www.villa-postillion.at
www.familienhotelpost.com
www.millstaettersee.com

Der Verfasser nahm auf Einladung der Familie Sichrowsky und von Millstätter See Tourismus an dieser Reise teil.

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