„Das ist für mich mehr als ein Job“

HC Linz wird professioneller — Schneider hauptamtlicher Marketingchef

Für Klub-Legende Uwe Schneider ist der HC Linz nun Beruf und Berufung.
Für Klub-Legende Uwe Schneider ist der HC Linz nun Beruf und Berufung. © Pichler

In einer schwierigen Zeit setzt der HC Linz AG ein kräftiges Zeichen: Sportdirektor Uwe Schneider ist ab sofort hauptamtlich als „Head of Marketing & Sponsoring“ beim Handball-Klub angestellt. „Ich habe mich lange, lange bemüht diesen Posten zu schaffen“, freute sich Präsident Bernhard Ditachmair über den „großen Schritt in Richtung Professionalität.“

Für Schneider ein logischer: „Es ist wichtig, dass der Verein wächst, dass er Schritt hält, denn auch die Liga wird immer professioneller.“ Für den 38-Jährigen ist die Aufgabe „mehr als ein Job. Ich lebe den Verein.“ Seit mehr als 22 Jahren steckt der Ex-Rückraumspieler sein Herzblut in den Klub — bis 2014 als Spieler, dann ein Jahr als Co-Trainer, schließlich war er bis zu seiner Bestellung zum Sportlichen Leiter „als Edelfan bei jedem Heimspiel dabei.“

Jetzt hofft Schneider, der bis dato im Einkauf und Vertrieb eines Großhandelsunternehmens tätig war, auf den ersten Saisonsieg als Einstandsgeschenk. „Ferlach ist in einer ähnlichen Situation wie wir (ein Sieg aus vier Spielen/Anm.). Wir machen in den entscheidenden Phasen zu viele Fehler. Wichtig ist, dass die gleichen Fehler nicht noch einmal passieren“, erklärte Schneider, ganz Sportchef, vor dem Heimspiel am Samstag (19.30). „Wir werden alles daran setzen,“, versprach Kapitän Dominik Ascherbauer.

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