Das Rallye-Paket ist geschnürt

Martin Fischerlehner bringt im Mühlviertel einen Ford Fiesta R5 an den Start

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Martin Fischerlehner startet mit diesem Ford Fiesta R5 bei der Jännerrallye.
Martin Fischerlehner startet mit diesem Ford Fiesta R5 bei der Jännerrallye. © Manfred Binder

Von Roland Korntner

Das VOLKSBLATT hatte letzte Woche unter dem Titel „Fischi hat einen dicken Boliden an der Angel“ exklusiv berichtet, nun ist der Deal endgültig perfekt: Martin Fischerlehner bringt beim Comeback der der Jännerrallye, die von 4. bis 6. Jänner 2018 ihre 33. Auflage erlebt, einen 304-PS-starken Ford Fiesta R5 an den Start. „Voi cool“, strahlte der Oberösterreicher im Gespräch mit dem VOLKSBLATT. „Wir sind in den letzten Tagen viel gelaufen, um die Sponsorgelder zusammen zu bringen“, so Fischerlehner.

Was sagt Fischi zur Absage Baumschlagers?

Getestet hat er den Boliden, den er vom Team Jolly Club anmietet, schon bei der Dobersberg-Rallye im Oktober. „Damit habe ich ein sehr konkurrenzfähiges Auto mit super Reifen, die im Mühlviertel ein ganz entscheidender Faktor sind“, freut sich der 42-Jährige. Der bei der Jännerrallye seit seinem ersten Start anno 2003 schon viel erlebt hat. Vom Klassensieg über die Gesamtführung nach vier Sonderprüfungen trotz gebrauchter Reifen bis hin zu einem Getriebeschaden sowie einem Ausritt, wo er im Auslauf eines Schweinestalls gestanden ist, war schon alles dabei. Und was sagt Fischerlehner zur Absage von Baumschlager (wir berichteten ebenfalls exklusiv)? „Es wäre nachvollziehbar, aber ich glaube es erst, wenn er nicht an der Startlinie steht.“