David Alaba spürt eine wachsende Euphorie

„2016 hat sich für uns Traum erfüllt und so wäre es auch jetzt“

Nun steht Österreichs Nationalmannschaft unmittelbar vor der neuerlichen Teilnahme an einer Endrunde und der Star des FC Bayern München spürt eine ähnliche Aufbruchsstimmung im Land, wie sie vor vier Jahren geherrscht hat.

Dass die Partie gegen Nordmazedonien am Samstag (20.45 Uhr/live ORF 1) im Wiener Happel-Stadion, wo das ÖFB-Team einen Punkt für das EURO-Ticket holen muss, noch nicht ausverkauft ist, ändert nichts an Alabas Eindruck. „Vor der EM 2016 hat es eine Siegesserie gegeben, die in Österreich ungewohnt war. Man merkt aber jetzt, wie die Fans hinter uns stehen“, sagte der Wiener am Donnerstag in Bad Tatzmannsdorf.

„Hatten nicht die Siege, die man gewöhnt war“

Für die Skepsis der rot-weiß-roten Fans in den vergangenen Monaten hatte Alaba Verständnis. „Das kann man vielleicht so erklären, dass wir zwischendurch nicht die Siege hatten, die man von 2015 gewöhnt war.“ Sollte es gegen Nordmazedonien mit dem EM-Ticket klappen, wäre die Freude bei Alaba genauso groß wie vor vier Jahren. „Damals war es für uns unglaublich, weil sich ein Traum erfüllt hat, und so wäre es jetzt auch.“

„Sind jetzt eine andere Mannschaft als 2016“

Im Falle einer EM-Teilnahme sieht Alaba gute Chancen auf ein besseres Abschneiden als 2016 in Frankreich, wo nach zwei Niederlagen und einem Remis nach der Gruppenphase Endstation war. „Wir sind jetzt eine andere Mannschaft als damals, haben mehr Erfahrung. Wir haben uns als Team noch mehr weiterentwickelt, haben einen breiteren Kader. Die Qualität im Kader ist sehr hoch.“

Euro 2016 „Erfahrung, die zum Sport gehört“

Man wolle die richtigen Lehren aus der verkorksten EM 2016 ziehen, beteuerte Alaba. „Wir versuchen immer, Rückschläge zu analysieren und es dann besser zu machen.“ Das Frankreich-Abenteuer will der Linksverteidiger trotz des ausbleibenden Erfolgs nicht missen. „Für mich war es sehr wichtig, eine Erfahrung, die zum Sport dazugehört.“

Alaba ist jedenfalls mit viel Selbstvertrauen angereist, bekam er doch zuletzt auch für seine Einsätze auf der ungewohnten Innenverteidigerposition gute Noten.

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