David Gray: Skellig

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Dass David Gray als junger Kerl in Punkbands spielte, hört man seinem neuen Album „Skellig“ wirklich nicht an.

Reduziert auf ein Gerüst aus Piano, Akustikgitarre und angenehm aufgerauter Stimme sind die meisten der aktuellen Songs des 52-jährigen britischen Folkbarden. Ob er mit diesen kargen Liedern je wieder ein Massenpublikum erreichen wird wie vor rund 20 Jahren, erscheint zweifelhaft.

Auf seinem zwölften Album lässt es Gray ruhig angehen. Maximal mittleres Tempo nehmen die 13 Lieder auf, häufig sind zarte, leicht keltisch angehauchte Balladen und kleine Hymnen wie „Spiral Arms“ oder „Dares My Heart Be Free“ zu hören.

Nach den nicht so ganz zu ihm passenden elektronischen Einflüssen von „Gold In A Brass Age“ (2019) ist der rustikale, melancholische Sound von „Skellig“ vertrautes Terrain — auch für langjährige Fans.

Er habe sich danach gesehnt „frei zu sein von all dem endlosen menschlichen Lärm, den wir inzwischen so leichtfertig als unausweichlichen Teil unseres täglichen Lebens ansehen“, sagt Gray. Mit dem Album, das hohles Pathos vermeidet (Ausnahme: „Heart And Soul“), liefert Gray willkommenen akustischen Seelenbalsam.

Hörprobe:

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