Den Palmsonntag im Wohnzimmer feiern

Pandemie macht Änderungen notwendig

Die gesegneten Palmbuschen sollen ein Zeichen des Lebens und der Erinnerung an Christus sein und werden daher auch in den Wohnungen und auf den Feldern aufgestellt. Die Segnung der Palmbuschen muss heuer aber medial erfolgen.
Die gesegneten Palmbuschen sollen ein Zeichen des Lebens und der Erinnerung an Christus sein und werden daher auch in den Wohnungen und auf den Feldern aufgestellt. Die Segnung der Palmbuschen muss heuer aber medial erfolgen. © Diözese Linz/Parzer

In der Karwoche, beginnend mit dem Palmsonntag, stehen das Leiden, das Sterben und die Auferstehung von Jesus Christus im Mittelpunkt.

Diese Zeit und im Besonderen das Osterfest ist für die christlichen Kirchen der Höhepunkt ihres religiösen Lebens.

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Aufgrund der Corona-Pandemie feiern Christen aber anders als gewohnt: von zu Hause aus über die Medien oder als „Hauskirche“.

Was dies bedeutet, haben die österreichischen Bischöfe in einer Rahmenordnung für alle Feiern vom Palmsonntag bis zur Osternacht dargelegt. Die gegenwärtige Ausnahmesituation erfordert es, die Osterliturgien in kleinster Besetzung und unter Ausschluss der Öffentlichkeit zu feiern.

Das Gros der Katholiken soll die Kar- und Ostertage zuhause unter Nutzung von Medien mitvollziehen. Auch die Segnung der Palmbuschen kann „medial“ erfolgen, denn, so die österreichische Bischofskonferenz: „Das medial zugesprochene Wort Gottes, das Gebet, der Lobpreis sowie der Schutz und die Hilfe Gottes sind auch über die Grenzen der physisch versammelten Gemeinschaft hinaus wirksam.“

TV-Gottesdienst mit Bischof Manfred Scheuer

Der Fernsehsender LT1 überträgt am Palmsonntag um 10 Uhr den Gottesdienst mit Bischof Manfred aus der Linzer Priesterseminarkirche. Über die Website der Diözese Linz (www.dioezese-linz.at) wird der Gottesdienst auch im Internet gestreamt.

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