Meinung

von Tobias Hörtenhuber

Der 2022er Fahrplan

Kommentar zur Frauen-Fußball-EM.

Begeisterung auslösen, Herzen berühren, nannte Kapitänin Viktoria Schnaderbeck als Ziele vor der EURO 2022.

Dass dieses Vorhaben gelingt, daran besteht kein Zweifel, die Gespräche mit den ÖFB-Kickerinnen sind immer etwas ganz Besonderes, jede einzelne versprüht unglaublich viel positive Emotionen. Doch was ist sportlich möglich? Denn darum geht es ja schließlich am Ende des Tages.

Vom nächsten Sommermärchen kann man nicht fix ausgehen. Das Ziel des Weltranglisten-21. muss es sein, im dritten Spiel gegen Norwegen (WRL-12.) ein „Endspiel“ um den Viertelfinal-Einzug (Top 2) zu haben. Davor sollte es am Mittwoch gelingen, die Gastgeberinnen aus England voll zu fordern — ein Punktgewinn wäre aber eine Sensation, so ehrlich muss man sein.

Deshalb überlegt Teamchefin Irene Fuhrmann, Schnaderbeck nach ihren Verletzungsproblemen noch zu schonen. Denn gegen Nordirland zählt nur ein Sieg — alles andere wäre eine Enttäuschung.

Mit drei Punkten ist das Aufstiegsduell mit Norwegen fix und die Chance da, „eine neue, tolle Geschichte“ (O-Ton Fuhrmann) zu schreiben. Gegen die Skandinavierinnen gelang noch kein Erfolg. Der Zeitpunkt für die Premiere wäre perfekt. Viel Erfolg!

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