Der Baum der Unsterblichkeit

Ihre Blätter enthalten so viele Aminosäuren wie kaum andere und sind auch sonst reich an Nähr- und Vitalstoffen. Ihre Samen schaffen es sogar, verschmutztes Wasser zu reinigen. Moringabäume gelten als nährstoffreichstes Gewächs überhaupt. Das aus ihnen gewonnene neue Superfood erfreut sich auch in unseren Breiten immer mehr an Beliebtheit.

Ursprünglich stammt Moringa aus dem Himalaya-Gebiet und wird in Indien seit mehr als fünftausend Jahren für Ayurveda-Behandlungen eingesetzt. Nach indischem Volksglauben kann der Wunderbaum mehr als 300 Krankheiten heilen. Die vor allem in den Blättern enthaltenen wertvollen Stoffe sollen gegen Mangelerscheinungen ebenso helfen wie bei Anämie, Kopfschmerzen, unregelmäßigem Blutdruck, Neigung zu Entzündungen und Hautinfektionen, Durchfall und Fieber. Sogar das gesunde Wachstum eines Säuglings in der Schwangerschaft soll Moringa unterstützen und später die Milchbildung bei der Mutter fördern. Als Nahrungsergänzung stärkt Moringa das Wachstum und das Immunsystem von Kindern und hilft älteren Menschen, vital zu bleiben.Ursprünglich stammt Moringa aus dem Himalaya-Gebiet und wird in Indien seit mehr als fünftausend Jahren für Ayurveda-Behandlungen eingesetzt. Nach indischem Volksglauben kann der Wunderbaum mehr als 300 Krankheiten heilen.

Die vor allem in den Blättern enthaltenen wertvollen Stoffe sollen gegen Mangelerscheinungen ebenso helfen wie bei Anämie, Kopfschmerzen, unregelmäßigem Blutdruck, Neigung zu Entzündungen und Hautinfektionen, Durchfall und Fieber. Sogar das gesunde Wachstum eines Säuglings in der Schwangerschaft soll Moringa unterstützen und später die Milchbildung bei der Mutter fördern. Als Nahrungsergänzung stärkt Moringa das Wachstum und das Immunsystem von Kindern und hilft älteren Menschen, vital zu bleiben.Die Engländer haben Moringa in der Kolonialzeit für sich entdeckt und wegen des ähnlichen Geschmackes als Meerrettichersatz verwendet. Seither nennt man die Pflanze auch Meerrettichbaum. Heute findet man den besonders genügsamen Baum, der bei großer Hitze und trockenen Bedingungen gedeiht und auch ein Wachstumswunder ist, von Indien über die Arabische Halbinsel bis Afrika. Bis zu 30 cm kann die Moringapflanze im Monat zulegen und im ersten Jahr sogar eine Höhe von acht Metern erreichen.

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In den Herkunftsländern wird Moringa als wichtige Nahrungsquelle auf unterschiedlichste Arten verzehrt — die frischen und auch die getrockneten Blätter — und eben auch für Heilzwecke eingesetzt. Die Früchte ähneln Bohnen und werden als Gemüse zum Beispiel für Curry verwendet. Im Senegal wird Moringa zur Bekämpfung von Mangel- und Unterernährung eingesetzt. Aus den Moringasamen wird das sogenannte Behenöl hergestellt, das früher als Schmierstoff verschwendet worden ist. Seine hohe Qualität macht es zu einem guten Salatöl, ebenso findet man in Kosmetik dafür Verwendung. Die große desinfizierende Wirkung der Samen kann man sich zunutze machen, indem man sie pulverisiert in Wasser gibt: Schon 0,2 g Moringasamen schaffen es, einen Liter verunreinigtes Wasser trinkbar zu machen. Das Pulver bindet im Wasser enthaltene Schwebstoffe und Bakterien und sinkt mit ihnen zu Boden — zurück bleibt klares Trinkwasser.

Superfood mit wertvollen Inhaltsstoffen

Bohnen und Blätter tragen jede Menge Proteine, Vitamine und Mineralstoffe in sich. Moringa gilt als nährstoffreichstes Gewächs überhaupt. Es enthält einen hohen Anteil an Aminosäuren, die die Konzentrationsfähigkeit und viele wichtige Gehirnfunktionen unterstützen, ebenso wie Antioxidantien. Auf der Liste der wertvollen Inhaltsstoffe finden sich weiters die Vitamine A, C und E sowie Kalzium, Magnesium, Kalium, Eisen, Zink und Omega-3-Fettsäuren. Das Superfood soll sogar den Blutzucker- und den Cholesterinspiegel senken können. Moringapulver wird als Tee aufgebrüht, der auch äußerlich angewendet werden kann. Auch in Kapselform ist das wertvolle Nahrungsergänzungsmittel in verschiedenen Apotheken erhältlich.

Melanie Wagenhofer