Der erste Schritt auf dem Weg zum historischen Traumfinale

Volleyball: Linz-Steg und „Prinzessinnen“ heute im Halbfinale gefordert

Ein drittes Saisonderby zwischen Steg (l. Cash) und Perg/ Schwertberg (Walter) im Finale wäre einmalig.
Ein drittes Saisonderby zwischen Steg (l. Cash) und Perg/ Schwertberg (Walter) im Finale wäre einmalig. © vo/Maurer

Von Tobias Hörtenhuber

Gibt es tatsächlich eine Volleyball-Premiere? In Linz und Perg starten heute die Halbfinal-Serien der Damen-Bundesliga (Best-of-3). Erstmals in der Geschichte könnten an deren Ende zwei oberösterreichische Teams im Endspiel stehen. Die Vorzeichen vor dem Halbfinale:

Linz-Steg vs. Graz

Das Duell des Grunddurchgangssiegers aus der Stahlstadt gegen den Titelverteidiger (4.) ist eines mit ganz besonderer Brisanz. Während die Linzerinnen die Steirerinnen im Cup in deren Halle entthronten, fügten diese wiederum als einziges Team Steg heuer eine Niederlage zu. „Es gibt keinen Favoriten“, erklärte Steg-Trainer Roland Schwab, der zum Auftakt heute (19.30) zuhause „ein geiles Volleyballspiel“ erwartet. Die Gastgeber, die direkt fürs Halbfinale qualifiziert waren, versuchten mit zwei Testspielen unter der Woche in Play-off-Rhythmus zu kommen. „Wir müssen aufs Parkett bringen, was wir können“, meinte Schwab. Aus Graz kommt aber eine Kampfansage: „Wir wollen uns für die Cup-Niederlage revanchieren“, meinte Graz-Kapitänin Eva Dumphart selbstbewusst.

Perg/Schwertberg vs. Sokol Post

Das dürfte eine ganz ausgeglichene Serie werden. Die „Prinzessinnen“ sind Debütantinnen im Halbfinale, sicherten sich Platz zwei punktegleich vor dem Serienmeister. Die beiden direkten Begegnungen endeten jeweils mit einem Auswärtssieg. Der Trumpf der Prinz Brunnenbau Volleys könnten im heutigen Heimspiel (18.30) die Liga-Topscorerinnen Diana Mitrengova (300 Punkte) und Jordan Tucker (286) sein. Dazu kommt die Motivation, etwas Historisches schaffen zu können. Ein Einzug ins Finale wäre das absolute Highlight des Vereinsgeschichte.