Der Garten als Wohlfühloase

Auch die Mitglieder der Landesregierung entspannen beim Garteln

Die ersten warmen Sonnenstrahlen und sprießende Frühjahrsblüher im Beet machen vielen Gartenfreunden Lust darauf, die ersten Arbeiten im Garten zu erledigen. Denn mit den ersten warmen Temperaturen des neuen Jahres erwacht die Natur aus ihrem Winterschlaf.

Eine Aussaat im Frühling sorgt bereits in den folgenden Monaten für schöne Blumen und leckere Lebensmittel im heimischen Garten. Eine erste Gemüse-Saat kann beispielsweise schon ab Anfang März in den umgegrabenen Boden gestreut werden. Übrigens: Studien zeigen, dass man beim Gärtnern nicht nur Obst und Gemüse, sondern auch umfassendes Wohlbefinden ernten kann. Damit nicht genug: Mit der Pflanzenpflege schult man noch weitere, der Gesundheit dienliche Fähigkeiten. Indem man lernt, sich dem Tempo der Natur anzupassen, wird man geduldiger, sagt Allgemeinmediziner Fritz Neuhauser.
Dass Garteln im Trend liegt, zeigt auch die aktuelle Umfrage unter den Landesregierungsmitgliedern. Jeder von ihnen genießt die Zeit in der Natur.

Nachhaltigkeit im eigenen Garten

„Im Frühjahr erwacht der Garten aus dem Winterschlaf. Ich helfe bei uns daheim mit und entferne dann abgestorbene Äste und Sträucher im Garten. Mit dem Spaten wird der Boden gelockert. Nach den Eisheiligen bin ich beim Anpflanzen mit dabei. Gärten sind Spiegelbilder des Jahreskreises sowie der vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt unseres Bundeslandes. Mit der Aktion ,Natur im Garten‘ setzt das Land einen Akzent in Richtung Nachhaltigkeit: Vorrang für heimische Pflanzenarten sowie Verzicht auf den Einsatz von Chemie“, sagt Landeshauptmann Thomas Stelzer.

Bunte Blumen als absolutes Muss

„Bunte Blumen sind für mich gerade in dieser Jahreszeit ein Must-Have. Ich freue mich über alle Arten und Farben, Blumen sind für mich mehr als ein reines Deko-Element. Mindestens eine Vase voller schöner Frühlingsboten findet sich stets in meiner Wohnung – als Vorgeschmack auf die wärmere Jahreszeit“, sagt Landeshauptmann-Stellvertreterin Christine Haberlander.

Schutz durch Artenvielfalt

„Ich genieße es zu erleben, wie im Frühjahr alles beginnt zu knospen und die Natur sich wieder entfaltet. Mit einem artenreichen Garten kann auch jeder zum Schutz unsere Heimat beitragen. Mein Tipp ist es daher, den Garten so anzulegen, dass möglichst immer Nahrung für Insekten da ist und auch einmal ein Eck einfach unberührt zu lassen.“, sagt LH-Stellvertreter Manfred Haimbuchner.

Gartenzeit ist Familienzeit

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„Gartenzeit ist Familienzeit – die Pflege und Gestaltung unseres Gartens ist eine Aufgabe für die ganze Familie, die wir mit großer Begeisterung gemeinsam erledigen. Mein Hauptaufgabengebiet dabei ist das Rosenbeet. Gerade jetzt im Frühling, wenn dann kein Frost mehr zu erwarten ist, stehen bei unseren Rosen für mich vor allem das Zurückschneiden und auch das Düngen auf dem Programm“, sagt Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner.

Das Erwachen der Natur beobachten

„Ich glaube nach den langen Wochen im Lockdown, freuen wir uns heuer alle ganz besonders über den Frühling. In meinem Garten kann ich das Erwachen der Natur sehr gut beobachten. Die Schneeglöckchen sind jedes Jahr die allerersten Frühjahrsboten, dann kommen die Primeln und Schlüsselblumen. Meine Lieblingsblume ist die Schwarzäugige Susanne, eine Kletterpflanze, die ein echter Blickfang ist. Am richtigen Standort und wenn man sie gut behandelt, wächst sie bis zu zwei Meter hoch“, sagt Sozial-Landesrätin Birgit Gerstorfer.

Der eigene Garten als Kraftquelle

„Der Aufenthalt im Garten zuhause ist für mich eine Kraftquelle. Der Obstgarten mit dazugehöriger Wiese, der Gemüsegarten und die Beerenhecke schmücken das Haus zu jeder Jahreszeit. Bei der Gartenarbeit kommt mir in erster Linie die Pflege der Obstbäume zu. Mit unserer Servicestelle Gartenland OÖ unterstützen wir den Trend zum naturnahen Garteln“, sagt Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger.

Raus auf den Balkon

„Wenn es die Temperaturen zulassen, beginne ich zuerst die überwinterten Balkonblumen wieder nach draußen zu setzen. Eine alljährliche Frühjahrsroutine ist ebenfalls, den Garten auf Vordermann zu bringen. Vor allem bevor die Sonne und warme Temperaturen die Pflanzen zum Treiben anregen, achte ich darauf, dass der Rasen, die Beete sowie Sträucher vorbereitet und umsorgt sind. Für den gelungenen Start in die Gartelsaison hole ich das benötigte Werkzeug aus dem Winterschlaf“, sagt Infrastruktur-Landesrat Günther Steinkellner.

Rasenpflege richtig gemacht

„Nach langen Tagen im Büro genieße ich zu jeder Jahreszeit die Schönheit und Vielfalt des Gartens. Zuhause habe ich die Rasenpflege und die Obstbäume über. Mein Tipp dazu: Befreien Sie im Frühjahr den Rasen nochmals von Laub und Moos und lockern Sie die Erde etwas auf. Schneiden Sie ihre Obstbäume, solange es kalt ist. Ein zu später Schnitt kann dazu führen, dass der Baum nicht richtig austreibt“, sagt Sicherheits-Landesrat Wolfgang Klinger.

Regional bedeutet klimafit

„Heimische, regionale Sorten sind optimal an den jeweiligen Standort angepasst, wachsen problemlos und brauchen weniger Pflege und Wasser. Zudem locken sie Insekten, Vögel und andere Tiere in den Garten. So bieten Weißdorn oder Hasel etwa zehnmal so vielen Tieren eine Heimat wie Thuje oder Forsythie. Mit einer großen Vielfalt ist man auch bei Trockenheit auf der sicheren Seite“, sagt Klimaschutz-Landesrat Stefan Kaineder.

 

 

 

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