Der Hunger auf die WM ist im ÖFB-Team groß

Fußball-Nationalteam will in Schottland einen ersten Schritt tun und guten Start hinlegen

Alle Wege führen nach Rom, heißt es sprichwörtlich: Franco Foda will mit der Fußball-Nationalmannschaft den Weg zur WM nach Katar finden.
Alle Wege führen nach Rom, heißt es sprichwörtlich: Franco Foda will mit der Fußball-Nationalmannschaft den Weg zur WM nach Katar finden. © APA/Punz

Seit sechs Spielen (fünf Siege und ein Remis) ist Österreich ungeschlagen, zuletzt feierte die Mannschaft von Franco Foda den Aufstieg und die Gruppe A der Nations League und vier Auswärtssiege in Folge.

So weit, so gut. Am Donnerstag beginnt es für die rot-weiß-rote Auswahl aber wieder bei null, es erfolgt in Glasgow gegen Schottland der schwierige Start in die Qualifikation für die WM-Endrunde 2022 in Katar. „Auf dem Platz, da liegt die Wahrheit“, weiß Teamchef Foda.

„Wir wollen dieses Spiel unbedingt gewinnen und gut in die WM-Quali starten, dafür werden wir alles tun“, erklärte der Deutsche. „Die Mannschaft macht einen guten Eindruck, sie ist willig und hungrig und will sich unbedingt für die WM 2022 qualifizierten“, so Foda.

Gegen Schottland sei es „wichtig, eine gute Mischung aus Stabilität, Robustheit, Kreativität und Tiefgang zu haben“, so Foda.

Bezüglich Aufstellung wollte er sich überhaupt nicht in die Karten blicken lassen, nicht einmal die Torhüterfrage beantwortete er am Tag vor dem Spiel. Nur, dass in Abwesenheit von Julian Baumgartlinger David Alaba die Mannschaft als Kapitän anführen wird, verriet Foda.

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Für den von Real Madrid und Co. umworbenen Noch-Bayern-Legionär hat es „eine sehr hohe Priorität, bei der WM dabei zu sein. „Wir haben das Potenzial, dieses Ziel zu erreichen und werden wir dafür alles in die Waagschale werfen“, versicherte Alaba.

Den Gegner habe man genau analysiert, er „agiert gut als Mannschaft und hat auch sehr gute Einzelspieler“, weiß Alaba. Zugleich betonte er: „Es wird wichtig, in erster Linie auf uns und unsere Stärken zu schauen, unser Spiel auf den Platz zu bringen.“

Dass nach wie vor keine Zuschauer zugelassen sind, ist in diesem Fall kein Nachteil: „Es ist nicht völlig egal, aber der Heimvorteil ist nicht mehr so extrem, wie wir es gewohnt waren.“

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