Der LASK muss das Tauziehen um Trainer Oliver Glasner ausblenden

Nach drei Pflichtspielen ohne Sieg soll gegen Austria wieder ein Dreier her

Auch rund um seinen möglichen Abgang nach Wolfsburg brodelt die Gerüchteküche: LASK-Goalgetter Joao Victor (r.).
Auch rund um seinen möglichen Abgang nach Wolfsburg brodelt die Gerüchteküche: LASK-Goalgetter Joao Victor (r.). © APA/Pfarrhofer

Der wohl bevorstehende Abgang von Trainer Oliver Glasner zum VfL Wolfsburg dominierte dieser Tage die Schlagzeilen. Genau das muss der LASK nun aber so gut es geht ausblenden, warten doch mit der Wiener Austria am Sonntag (17) und dem SK Sturm am Mittwoch (19) zwei wichtige Spiele in der Meistergruppe auf die Athletiker. Glasner selbst traut seinen Schützlingen genau das zu: „Ich habe den Eindruck, dass dieses Thema die Mannschaft nicht negativ beeinflusst“, so der 44-Jährige, der angab, sehr offen und ehrlich damit umzugehen. „Wir haben es in der Kabine thematisiert, was wir genau besprochen haben, bleibt aber intern.“

Eine Einigung wollte er noch nicht bestätigen: Er spreche mit mehreren Klubs, das sei ein Prozess. „Ich kann nicht sagen, ich spreche am Freitag von 15 bis 17 Uhr mit dem Klub, von 17.05 bis 19 Uhr mit dem und von 19.05 bis 21 Uhr mit dem.“

Klarer äußerte sich Glasner zum Match in Wien, bei dem der LASK nach drei Pflichtspielen ohne Sieg (trotz guter Leistungen) in die Erfolgsspur zurückfinden will. „Wir legen es an wie immer, wollen früh stören und die Austria wenig ins Spiel kommen lassen.“ Allerdings ohne die Gesperrten Trauner und Wiesinger, für sie könnten Pogatetz und Wostry auflaufen, auch eine Viererkette ist möglich. RoKo/cg

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