Der spielt alle technischen Stückerl

Ein begehbarer virtueller Raum mit Wow-Effekt: Neuer Deep Space im AEC

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Warum Leben auf der Erde möglich ist? Wirklich einfach zu begreifen ist das nicht, aber wenn für die Erklärung im All herumgeflogen werden kann, Sonne, Mond und Sterne zum greifen nahe werden, dann versteht man erstens mehr und zweitens, macht das richtig Spaß.

Warum ist diese Art der Wissensvermittlung mit Wow-Effekt möglich? Das lässt sich einfacher erklären — das Ars Electronica Center (AEC) in Linz besitzt einen neuen Deep Space, versehen mit der Bezeichnung EVOLUTION.

Laser und 200 Prozent mehr Rechenleistung

Was 1996 mit dem „Cave“ begann – der damals weltweit erste virtuelle Raum, der für ein Publikum begehbar war, wie der künstlerische Leiter von Ars Electronica, Gerfried Stocker, erklärt — findet nun seinen vorläufigen Höhepunkt im neuen Deep Space.

Der Fortschritt steckt (nicht nur) in der Hardware, statt Lampen sind Laser im Einsatz, es gibt eine um rund 200 Prozent gestiegene Rechnerleistung, bessere Grafikkarten … – und die komplette Leistungssteigerung funktioniert mit einem Drittel weniger Stromverbrauch, wie der Linzer Bürgermeister Klaus Luger betont.

Die Stadt Linz hat Finanzmittel vorgezogen und den neuen real-virtuellen Raum mit 850.000 Euro finanziert. „Wer den ‚Deep Space 8K‘ schon toll gefunden hat, wird von ‚Deep Space EVOLUTION‘ begeistert sein“, ist sich Kulturstadträtin Doris Lang-Mayerhofer sicher.

Anders als der virtuelle Raum im weltweiten Netz kann jener im AEC gemeinsam benutzt werden, bei manchen Programmen steht die Gruppen-Interaktion im Mittelpunkt. Das neue Programm „Welcome to Planet B“ beschäftigt sich auf spielerische Art mit den möglichen Auswirkungen unseres Handels auf die Entwicklung der Erde. „Sounding Letters“, entwickelt vom Experten für Künstliche Intelligenz (KI) und Kunst, Ali Nikrang, bringt von KI komponierte Musik und beeindruckende Visualisierungen zusammen. Auf ein neuen Level gebracht wurde „Uniview 3“ und „Virtual Anatomy“, das ganz neue Erleben des Universums und unseres Körpers. Ab sofort können Besucher des AEC den Raum, der alle technischen Stückerl spielt, die heute möglich sind, besuchen, das komplette Programm gibt es auf: ars.electronica.art mmo

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