Der Star in der Arena

Den Ateca gibt es schon, nun kommt als kleiner Bruder der Seat Arona in das Portfolio der Spanier. Und damit nicht genug: 2018 folgt dann das große Seat-SUV.

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Spanien: Das ist Stierkampf, Leidenschaft, Salvador Dali, Francisco Goya, das Escorial, Chorizo, Jakobsweg, Ibiza, Fernando Alonso, Real Madrid und FC Barcelona und natürlich auch Seat. 1950 gegründet, brachte der spanische Automobilhersteller 1953 den ersten Wagen (den 1400) auf den Markt. Es folgten viele (teils legendäre) Typen, wie beispielsweise der Ritmo, der Ronda der Cordoba (jaja, da werden wir alle narrisch), der Ibiza, der Leon, der Alhambra oder auch der Leon Cupra und vor knapp einem Jahr der Ateca. Letzterer war der Einstieg der VW-Tochter in die boomende SUV-Welt und schon damals kündigten die Spanier an, noch eines draufsetzen zu wollen. Gesagt, getan: Jetzt haben wir also den Arona zu Preisen ab 16.990 Euro (für den 1.0 Eco TSI) in den Varianten Reference, Style, FR und Xcellence.
Der 4138 Millimeter lange Spanier stellt sich damit in die Arena der City-SUV, in der sich unter anderem auch Hyundai Kona, Kia Stonic, Dacia Duster, VW T-Roc, Peugeot 2008, Renault Captur, Jeep Renegade und Fiat 500X tummeln. Es ist also beileibe kein einfaches Pflaster, dieses sogenannte A0-Segment, in dem die Spanier nun auf Kundenfang gehen. Ein Star in dieser Arena könnte er aber durchaus werden. Die Zutaten bringt er jedenfalls mit, vor allem der flüsterleise 1,6-Liter-Turbodiesel (wahlweise mit 95 oder 115) PS zeigt sich erstaunlich spritzig und wendig. Der Benziner, mit dem Seat 80 Prozent des Volumens generieren will, ist mit der Sechsgangschaltung jedenfalls sportlicher zu fahren als die Version mit der Siebengangautomatik. Einen erdgasgetriebenen Arona mit 90 PS will Seat dann Ende 2018 auf den Markt bringen.
Seat setzt beim wahlweise als Fronttriebler oder Allradfahrzeug bestellbaren Arona auf die optische Individualisierung. Stolz ist man etwa auf 68 mögliche Farbkombinationen, dann natürlich auch auf den voluminösen Kofferraum (400 bis 1280 Liter), das übersichtliche Cockpit (ganz den Vorgaben des VW-Konzerns entsprechend) und die elektronischen Helferlein; Frontassist inklusive City-Notbremsassistent ist ab der Basisversion serienmäßig verbaut, Toter-Winkel-Warner, adaptiver Tempomat und Spurhalteassistent gibt´s gegen Aufpreis. Ein Österreich-Paket für die Varianten Xcellence und FR findet sich ebenfalls in der Preisliste: Gegen 1190 Euro Aufpreis fährt der Arona dann mit LED-Scheinwerfern, Winterpaket, Parkhilfe vorne und hinten inklusive Parklenkassistent und Rückfahrkamera in die Arena.