Der Versuch einer eigenen Gesellschaft

„Wild Republic“: ORF zeigt Mini-Serie mit Verena Altenberger

Verena Altenberger begleitet in „Wild Republic“straffällige Jugendliche in die Südtiroler Bergwelt. Bis der Resozialisierungsversuch eskaliert.
Verena Altenberger begleitet in „Wild Republic“straffällige Jugendliche in die Südtiroler Bergwelt. Bis der Resozialisierungsversuch eskaliert. © ORF/Beta Film/Lailaps Pictures GmbH/X Filme Creative Pool GmbH

Bei der kurvigen Anfahrt durch Südtirol wird den ersten schlecht. Oder ist es das schlechte Gewissen, das den jungen Menschen in dem Bus die Sinne trübt? Kaum am Ziel angekommen, wird ein besonders wilder Kerl heimgeschickt, für den Rest geht es in Einheitskleidung in die Berge. Ziel der Mission: Resozialisierung.

Am 30. Mai und am 2. Juni zeigt der ORF (jeweils ab 20.15 Uhr auf ORF 1) die acht Episoden der Mini-Serie „Wild Republic“ mit der Salzburgerin Verena Altenberger und einem Querschnitt der deutschsprachigen Schauspieljugend, darunter etwa Luna Jordan, die vergangenes Jahr in „Fuchs im Bau“ von Arman T. Riahi brillierte.

Alle Jugendlichen haben ‘was am Kerbholz, was genau, wird von Folge zu Folge klarer. Das gemeinsame Überlebenstraining gerät ganz schnell aus den Fugen, weil ein Begleiter der Truppe tot aufgefunden wird. Daraufhin flüchtet ein Großteil der Jugendlichen und versucht sich fernab der Zivilisation an einer eigenen Gesellschaft.

Basis der Geschichte (Drehbücher: Arne Nolting, Jan Martin Scharf, Klaus Wolfertstetter) ist William Goldings 1954 erschienener Roman „Herr der Fliegen“.

Unter der Regie von Markus Goller und Lennart Ruff ist auch eine moderne und perfekt umgesetzte Version des Stoffs geglückt, die nur leider in manchen Figuren in altbackene Klischees verfällt und in der einen oder andere Szene zu konstruiert wirkt. M. Moshammer

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