„Deutlich stärkere Nr. 1 werden“

In zwei Monaten ist in Oberösterreich großer Wahltag

Landeshauptmann Thomas Stelzer © Land OÖ/Mayrhofer

Morgen in zwei Monaten — am 26. September — ist in Oberösterreich Wahltag auf Landes-, Gemeinde- und Bürgermeisterebene. Zwar wird der Intensivwahlkampf für die Landtagswahl erst Ende August Fahrt aufnehmen — versichern jedenfalls die bisherigen vier Landtagsparteien OÖVP, FPÖ, SPÖ und Grüne —, doch die Wahlvorbereitungen laufen bereits. Formaler Startschuss war der 6. Juli als Stichtag, an den sich wichtige Fristen knüpfen, wie etwa die Erstellung der Wählerverzeichnisse, das Einreichen der wahlwerbenden Listen oder das Beantragen der Wahlkarten.

Zusätzlich interessant macht die Landtagswahl diesmal, dass mit Ausnahme von FPÖ-Chef LH-Stv. Manfred Haimbuchner die drei anderen Landtagsparteien mit anderen Spitzenkandidaten als im Jahr 2015 in die Wahl gehen. Bei der OÖVP ist das erstmals LH Thomas Stelzer, bei der SPÖ Landesrätin Birgit Gerstorfer und bei den Grünen Stefan Kaineder. Heißt es bei der FPÖ, man wolle über 20 Prozent kommen und wieder zweitstärkste Partei werden — diesen Platz hatte man erstmals 2015 der SPÖ abgenommen —, so will die SPÖ die Blauen am 26. September überholen, während die Grünen wiederum insbesondere eine Neuauflage der derzeitigen OÖVP-FPÖ-Koalition verhindern wollen. Die Grünen waren von 2003 bis 2015 Koalitionspartner der OÖVP.

LH Stelzer legte sich am Donnerstag im ORF-Sommergespräch noch nicht auf ein zahlenmäßiges Ziel fest, sagte aber: „Es ist kein großes Geheimnis dass wir uns darum bemühen, eine deutlich stärkere Nummer 1 zu werden“. Diese Nummer-1-Position führt Stelzer auch beim Formulieren des Wahlziels ins Treffen: „Wir und ich haben die Hauptverantwortung und wir möchten dafür auch einen weiteren Auftrag und eine Bestätigung bekommen“.

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