Deutschland vor „Lockdown light“

Nach Weihnachten sollen strengere Kontaktbeschränkungen gelten

Deutschland geht nach Weihnachten in eine Art „Lockdown light”. Das geht aus der Beschlussvorlage für neue Beratungen der Bundesregierung mit den Länderchefs am Dienstag hervor. Demnach müssen ab dem 28. Dezember auch Geimpfte und Genesene auf Feiern mit mehr als zehn Teilnehmern verzichten. Clubs und Diskos werden geschlossen. Für Großveranstaltungen soll es eine Obergrenze geben.

Nimmt eine ungeimpfte Person an einer Zusammenkunft teil, gelten für das Treffen insgesamt die Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte: Teilnehmen dürfen dann neben Personen des eigenen Haushalts höchstens zwei Personen eines weiteren Haushaltes, heißt es in der Vorlage.

Bestätigt sind die Pläne nicht. Aner: Man werde sich am Dienstag unter anderem mit den privaten Kontakten auch von Geimpften befassen, „und einzelne in dieser Richtung liegende zusätzliche Entscheidungen treffen“, sagte Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) am Montag beim Antrittsbesuch in Rom.

Söder attackiert Ampel

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder kritisierte unterdessen die Corona-Politik der Ampel-Koalition aus SPD, FDP und Grünen. „Teile der Ampel sind außer Rand und Band“, sagte Söder und bezog sich dabei auf den FDP-Politiker Wolfgang Kubicki, der sich mit anderen Liberalen scharf gegen eine Impfpflicht gewandt hatte. Angesichts der Omikron-Variante, die bald das Pandemie-Geschehen übernimmt, brauche es „Klartext“, so der CSU-Chef.

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