Die Kolophonistinnen: Heldinnenleben

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Ja, sie sind wirklich Heldinnen, namentlich angelehnt an Richard Strauss’ sinfonischer Dichtung „Ein Heldenleben“, die vier jungen Cellistinnen Hannah Amann, Marlene Förstel, Elisabeth Herrmann sowie Theresa Laun und haben sich mit dem Ensembletitel „Die Kolophonistinnen“ seit 2014 kräftig eingeschrieben in die Klassikcharts.

Der Quartettname ist originell, wie die Idee, vier Cellisten zu einem Miniorchester zusammenzuführen. Die Erfolgsskala kann sich hören lassen: Gastspiel bei internationalen Festivals u. a. eine erste Konzerttournee in Chile und zuhause in Österreich im Konzertverein Graz und im Wiener Konzerthaus.

Mehrere Projekte der heurigen Saison sind geplant, auch das Debüt 2021 im Wiener Konzertverein. Preise bei Wettbewerben wurden ebenfalls gewonnen. Dem Repertoire der Kolophonistinnen sind verständlich Grenzen gesetzt, aber ihr Debüt-Album ist mit Musikalität und technischer Überlegenheit so hervorragend gestaltet, dass es zu einem Hörgenuss wird.

Mit spritzigen Klängen und gekonnten Arrangements verführen die Stücke in ein ungewohntes Metier tiefgesetzter Werke, von denen lediglich die Musik von Johann Strauß Vater und Sohn vielleicht weniger gefällig klingt als es die Originalkompositionen vermögen.

Da lassen sich schon die Jazz-Suite und Waltz Nr.2 von Dmitri Schostakowitsch besser im rauschenden Streichergewirr von 16 Saiten anhören bei dem weitgespannten Bogen von Wiener Walzer, Tango, klassische Moderne oder Filmmusik. Viel Spaß macht dem jungen Ensemble alles, keine Frage, und viel Witz und Vergnügen verspricht die CD auch den Hörern.

Hörprobe:

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