Die Lärche am aufsteigenden Ast

Steigende Verkaufszahlen bei der Lärche, Fichte ist Auslaufmodell

Viktoria Jachs-Kastler(BFZ), Max Hiegelsberger und Hannes Gadermair (v.l.).
Viktoria Jachs-Kastler(BFZ), Max Hiegelsberger und Hannes Gadermair (v.l.). © Land OÖ/Schaffner

42 Prozent der Landesfläche Oberösterreichs sind mit Wald bedeckt. „Dabei sind unsere 42.000 Waldbesitzer in Oberösterreich massiv gefordert. Fichtenreinbestände sind durch das Klima in Bedrängnis geraten“, wie Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger erklärt.

Daher verfolge man in den nächsten Jahren das Ziel, durch Naturverjüngung und Aufforstung vorgezogener Forstpflanzen den Wald umzubauen. So sollen Mischwälder mit 30 Prozent Laubbäumen, Tannen und Douglasien entstehen.

„Einen wesentlichen Anreiz zur notwendigen Wiederaufforstung leisten die vom Oö. Landesforstdienst abgewickelten forstlichen Förderungen“, verweist Hiegelsberger auf Unterstützungsmaßnahmen des Landes Oberösterreich.

Lärche fast gleich auf

„Die Lärche ist 2020 auf der Überholspur, während die Fichte stark an Verkaufsanteilen verliert“, so Viktoria Jachs-Kastler, Obfrau des Vereins der Bäuerlichen Forstpflanzenzüchter (BFZ), der neben der Durchführung von Wunsch-Aufforstungen jährlich auch 2,2 Mio. Pflanzen erzeugt.

Bei der Aufforstung ist es ähnlich: Beim Nadelholz ersetzen Tanne, Lärche und Douglasie zunehmend die Fichte, die besser mit den trockeneren, wärmeren Bedingungen zurecht kommen. Das liege laut Hannes Gadermair, Vereinsobmann der österreichischen Forstbaumschulen am genetischen Code.

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