Die Obamas im Filmgeschäft

    42

    Wird in der erfolgreichen Netflix-Serie „House of Cards“ noch die Geschichte eines fiktiven US-Präsidenten erzählt, erzählt ein ehemaliger US-Präsident nun selbst Geschichten beim größten Videostreamingdienst der Welt.

    Barack Obama und seine Frau Michelle haben, wie jetzt bekannt wurde, mit Netflix eine umfangreiche Kooperation abgeschlossen. Sie umfasst die Produktion von Filmen, Serien und Dokumentationen. Über das finanzielle Volumen der Zusammenarbeit wurde nichts bekannt. Über das Vorhaben war bereits seit längerem spekuliert worden, zuerst im März in der „New York Times“. Maßgebliche Themen der Produktionen seien dem Bericht nach Felder, die Obama auch als Präsident am Herzen gelegen hätten. Dazu gehörten etwa die Gesundheitspolitik, das Thema Einwanderung oder das Wahlrecht. Die Zeitung hatte Obama so zitiert, dass die Plattform nicht für eine Auseinandersetzung mit seinem Nachfolger Donald Trump oder für Tagespolitik genutzt werden solle.

    Barack Obama erklärte, er hoffe sehr darauf, mit Michelle die vielen talentierten, kreativen und inspirierenden Stimmen fördern zu können, die ein besseres gegenseitiges Verständnis zwischen Menschen unterstützten. „Wir wollen ihnen helfen, ihre Geschichten mit der ganzen Welt zu teilen.“ Michelle Obama erklärte: „Barack und ich haben immer an die Macht des Geschichtenerzählens geglaubt — um uns zu inspirieren und unser Denken über die Welt zu verändern.“