Die Reise durch Europa beginnt im Burgenland

Startschuss zur EM-Vorbereitung — England-Test fix

Mit 26 Spielern auf dem Zettel nimmt Teamchef Franco Foda im burgenländischen Bad Tatzmannsdorf die Vorbereitung auf die EM-Endrunde in Angriff.
Mit 26 Spielern auf dem Zettel nimmt Teamchef Franco Foda im burgenländischen Bad Tatzmannsdorf die Vorbereitung auf die EM-Endrunde in Angriff. © APA/Jäger

Mit dem Eintreffen in Bad Tatzmannsdorf erfolgte gestern der Startschuss für das österreichische Fußball-Nationalteam zur Vorbereitung auf die EM-Endrunde.

Die ÖFB-Kicker verweilen bis zum Abflug am 1. Juni zum Testspiel nach England im Südburgenland. Dieses ist mittlerweile gesichert, aufgrund einer Ausnahmegenehmigung darf das Team nach der Rückkehr aus Großbritannien ohne Quarantäne einreisen.

„Die Reise des Nationalteams zu einem Länderspiel im Rahmen der EURO-Vorbereitung wurde als nationales Interesse eingestuft“, erklärte ÖFB-Präsident Leo Windtner.

„Einiges aufarbeiten“

Teamchef Franco Foda hat die Vorbereitung bis zum ersten Gruppenspiel am 13. Juni in Bukarest gegen Nordmazedonien genau durchgeplant.

„In der ersten Phase in Bad Tatzmannsdorf steht unser eigenes Spiel im Vordergrund. Da müssen wir einiges aufarbeiten, weil der letzte Lehrgang nicht zufriedenstellend war. Es gilt, Schwerpunkte vor allem im Spiel mit dem Ball zu erarbeiten“, erklärte der Deutsche.

In Phase zwei rund um die Testspiele gehe es um die Vorbereitung im taktischen Bereich, was wir spielen wollen, was uns gegen unsere Gegner erwartet.

Anschließend stehe in Seefeld der letzte Feinschliff sowie die explizite Gegnervorbereitung auf dem Programm. Foda will dabei eine Mischung aus intensiver Arbeit, aber auch Regeneration, Freizeit, Spaß und Freude finden.

Torhüterfrage bleibt offen

In der Torhüterfrage wollte sich der Teamchef noch nicht festlegen, er kündigte eine Entscheidung vor dem ersten Gruppenspiel an. „Wir haben unsere Gedanken, jetzt warten wir einmal die Trainingseindrücke ab“, so Foda, der Alexander Schlager (LASK), Pavao Pervan (Wolfsburg) und Debütant Daniel Bachmann (Watford) nominiert hatte.

In Sachen Zielsetzung wollte sich der 55-Jährige nicht zu weit aus dem Fenster lehnen. Man wolle aber die Gruppe überstehen und ins Achtelfinale kommen.

Kapitän Julian Baumgartlinger ergänzte, man habe vom Vorrunden-Aus 2016 die richtigen Lehren gezogen. „Wir wissen alle genau, dass das 2016 vielleicht ein bisschen zu sorglos war. Das wird uns definitiv nicht mehr passieren.“

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