Die Suche nach Trainer und Punkten

Fußball: Bei Vorwärts Steyr sind alle vom Klassenerhalt überzeugt

Bei den Linzer Blau-Weißen hat zumindest vorläufig Ex-Co-Trainer Ernö Doma das Sagen.
Bei den Linzer Blau-Weißen hat zumindest vorläufig Ex-Co-Trainer Ernö Doma das Sagen. © Scharinger

Von Christoph Gaigg und Andy Hörhager

Dass Blau Weiß Linz am Freitag (19.10) auf Amstetten trifft, geriet angesichts des Rücktrittes von Trainer Thomas Sageder (wir berichteten) völlig in den Hintergrund. Sport-Vorstand David Wimleitner, der den Schritt bedauerte, wollte dennoch rasch nach vorne blicken. „Es wirft uns nicht zurück. Wir sind voll auf Schiene“, verwies der Ex-Goalie auf die Planungen hinter den Kulissen, was die Vereinsstruktur anbelangt. So soll bei einer Mitgliederversammlung, die zwischen Ende März und Mitte April stattfinden wird, der neue Vorstand gewählt werden. Auch in der Büro-Organisation habe man sich bereits neu und sehr groß aufgestellt. Im sportlichen Bereich sei zunächst die Trainerfrage zu lösen, um danach die bereits begonnene Kaderplanung weiter voranzutreiben. Man suche einen Coach, „der das fortsetzt, was Thomas Sageder begonnen hat“, so Wimleitner, der beim Ex-Trainer erstmals am vergangenen Wochenende gewisse Zweifel bemerkt hatte. Die SV Ried kämpft auswärts gegen Liefering (19.10) um wichtige Punkte im Titelkampf. „Wir werden jetzt in Liefering versuchen, jene Punkte gutzumachen, die wir beim Heimspiel nicht gemacht haben“, sagte Trainer Gerald Baumgartner.

Steyr blickt vorwärts

„Unsere Leistungen im Frühjahr waren absolut okay, Punkte mäßig wäre mehr drin gewesen“, war Vorwärts-Trainer Gerald Scheiblehner nicht vor den kommenden Aufgaben in der Liga bange. Mit dem Kapfenberger SV gastiert heute (19.10) ein Gegner im Stadion an der Volksstraße, der zu biegen sein sollte. „Der erste Heimsieg im Frühjahr ist gegen Kapfenberg fällig“, versprühte Michael Halbartschlager Zuversicht. „Der Klassenerhalt ist zu schaffen“, versprach Steyr-Neuzugang Daniel Kerschbaumer, „doch dazu müssen wir punkten.“

Schließlich sollen doch die für Mitte Juli anberaumten Feierlichkeiten zum 100-Jahre-Jubiläum des SK Vorwärts nicht durch eine Rückkehr in die Regionalliga empfindlich getrübt werden.